Adventskalender mit Märchen für Ihre Besinnung

Adventskalender

Adventskalender mit Märchen für Ihre Besinnung. Ihr Wohlergehen, Entspannung und Orientierung finden Sie mit der ganzheitlichen Märchentherapie!

Getreu dem Motto „Weihnachten, das Fest der Liebe“ bekunden unzählige Menschen auf der Welt in der Advents- und Weihnachtszeit ihre Liebe durch Geschenke. Doch wer sich mit der Liebe beschäftigt, der wird auch mit der „anderen Seite“ konfrontiert. Jedes Licht, das in der Finsternis geboren wird, hat eben auch die Dunkelheit zu durchdringen und das ist, wie wir wissen, nicht immer leicht!

Aber so, wie das Licht einer einzelnen Kerze die Dunkelheit eines Zimmers erhellen kann, können auch kleine und unscheinbare Dinge im Alltag die Stimmung in den Tiefen unserer Seele erleuchten, so dass Vertrauen und Geborgenheit entsteht.

Gerade dafür eignen sich meine Empfehlungen für diese Zeit, die gleich das Herz ansprechen und besonders in den dunklen Wintermonaten innere „Sonnenstrahlen“ für die Seele schenken. Wenn Sie also ein anspruchvolles Geschenk suchen oder sich selbst in dieser Zeit etwas Gutes tun möchten, dann schauen Sie sich doch einfach einmal hier:

1.
Der Märchen-Advents-Kalender: „Märchenhafter Advent“ adventskalendermaerchenlicht
Tag für Tag ein Märchen erleben
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2.
Adventskalender: LICHT, LEBEN und LIEBE im Advent
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3.
Das Adventskalender- und Weihnachts-Paket
Märchenhafte, besinnliche und schöne Adventskalender und eine 12-teilige Gabe für die 12 Heiligen Tage der Weihnachtszeit
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4.
Lebe die Vollkommenheit Deines Lebens: Die 12 Weihnachts-Tage
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Übrigens:

Suchen Sie gerade Neuorientierung, Selbstfindung und Ihren Platz im orientierungLeben?

Möchten Sie dauerhafte Entspannung lernen, Ihr Ur-Vertrauen stärken und Neu-Orientierung finden?

Mit der effektiven Märchentherapie, die doppelt so gezielt wirkt wie herkömmliche Methoden, finden Sie in Ihnen Selbst Orientierung für Ihr erfülltes Leben im Alltag und Beruf. Schenken Sie sich selbst oder einem lieben Menschen, der sich gerade danach sehnt, diesen wirkungsvollen Seelenführerschein für die nächsten 10 Jahre.

Mein Geschenk für Sie zum Kennenlernen der Märchentherapie, mit der Sie sofort Entspannung erleben, Ihr Urvertrauen stärken, die besten Lösungen und effektive Hilfen finden:

das kostenfreie 30- minütige Beratungsgespräch für Ihren momentanen Bedarf mit wohltuender Wirkung.

Ist Ihr Interesse geweckt?

Dann rufen Sie mich zur Termin-Reservierung am besten gleich an:

0511 – 853 453

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Dem Inneren Helfer vertrauen stärkt Ihr Selbstbewusstsein

Dem Inneren Helfer vertrauen

Dem Inneren Helfer vertrauen stärkt Ihr Selbstbewusstsein. Sie entdecken heute das Hilfe geben und Hilfe nehmen im 3. Urbild des Lebens und in dem Märchen vom Froschkönig. Geht es Ihnen auch so, wenn Sie hören: Hilfe geben und Hilfe nehmen, dass Sie gleich meinen, aktiv werden zu müßen?

Das aber ist erst der 2. Schritt.

Dem Inneren Helfer vertrauen und das Selbstbewusstsein stärken, da wäre es gut, einen Moment Inne zu halten und zur Ruhe zu kommen. So begegnen Sie in dem Frieden Ihres Herzens dem Allerbesten Helfer, den es für Sie gibt. Dieses hohe Wesen gibt Ihnen Freude, Kraft und Mut, Ihre Entscheidungen und Vorhaben zu verwirklichen. Er weiß einfache Lösungen und wohltuende Hilfen in den 4 Bereichen Ihres Lebens:

dem Glücklich und Zufrieden-Sein,
der harmonischen Liebesbeziehung,
dem Beruf und Erfolg,
der Gesundheit in der Seele und im Körper.

So ein weisheitsvolles Wesen und dem Inneren Helfer vertrauen, erleben Sie heute im 3. Urbild des Märchens Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich der Brüder Grimm.

Der Frosch, als er die Zusage erhalten hatte, tauchte seinen Kopf unter, sank hinab, und über ein Weilchen kam er wieder heraufgerudert, hatte die Kugel im Maul und warf sie ins Gras. Die Königstochter war voll Freude, als sie ihr schönes Spielwerk wieder erblickte, hob es auf und sprang damit fort. »Warte, warte«, rief der Frosch, »nimm mich mit, ich kann nicht so laufen wie du.« Aber was half ihm, daß er ihr sein quak, quak so laut nachschrie, als er konnte! Sie hörte nicht darauf, eilte nach Haus und hatte bald den armen Frosch vergessen, der wieder in seinen Brunnen hinabsteigen mußte.

Am andern Tage, als sie mit dem König und allen Hofleuten sich zur Tafel gesetzt hatte und von ihrem goldenen Tellerlein aß, da kam, plitsch, platsch, plitsch platsch, etwas die Marmortreppe heraufgekrochen, und als es oben angelangt war, klopfte es an der Tür und rief: »Königstochter, jüngste, mach mir auf.« Sie lief und wollte sehen, wer draußen wäre, als sie aber aufmachte, so saß der Frosch davor. Da warf sie die Tür hastig zu, setzte sich wieder an den Tisch, und war ihr ganz angst.

Der König sah wohl, daß ihr das Herz gewaltig klopfte, und sprach: »Mein Kind, was fürchtest du dich, steht etwa ein Riese vor der Tür und will dich holen?« »Ach nein«, antwortete sie, »es ist kein Riese, sondern ein garstiger Frosch.« »Was will der Frosch von dir?« »Ach lieber Vater, als ich gestern im Wald bei dem Brunnen saß und spielte, da fiel meine goldene Kugel ins Wasser. Und weil ich so weinte, hat sie der Frosch wieder heraufgeholt, und weil er es durchaus verlangte, so versprach ich ihm, er sollte mein Geselle werden, ich dachte aber nimmermehr, daß er aus seinem Wasser heraus könnte. Nun ist er draußen und will zu mir herein.« Indem klopfte es zum zweitenmal und rief:
»Königstochter, jüngste,
mach mir auf,
weißt du nicht, was gestern
du zu mir gesagt
bei dem kühlen Brunnenwasser?
Königstochter, jüngste,
mach mir auf.«

Da sagte der König: »Was du versprochen hast, das mußt du auch halten; geh nur und mach ihm auf.« Sie ging und öffnete die Türe, da hüpfte der Frosch herein, ihr immer auf dem Fuße nach, bis zu ihrem Stuhl.

* * * * * * *

Gönnen Sie sich noch einen Moment des Nachklangs für Ihre Inneren Märchenbilder.

Dem Inneren Helfer vertrauen, wie drückt es sich in diesem Märchen aus?

Der Frosch hat nur eines im Sinn:
er möchte das Leben, die Liebe mit der Königstochter teilen.
Die Königstochter möchte den Frosch am Liebsten vergessen, obwohl er ihr geholfen hat, die goldene Kugel aus dem tiefen Brunnen wieder herauf zu holen. Wir können ihre Angst gut nachfühlen, als sie den Frosch vor der Tür sitzen sieht.
Ihr Vater, „der König sah wohl, daß ihr das Herz gewaltig klopfte.“
Die Weisheit und Souveränität des Königs hilft der Prinzesin, zu ihrer Entscheidung und ihrem Versprechen zu stehen.

Einen solchen weisheitsvollen und souveränen König gibt es auch in Ihrem Herzen, sonst würde das Märchen davon nicht erzählen. Der König wie auch die anderen Märchenfiguren:
* die jüngste Prinzessin, die so schön war, dass die Sonne selber, die doch so vieles  gesehen hat, sich verwunderte, sooft sie ihr ins Gesicht schien.
* die goldene Kugel, der Brunnen, der Frosch weisen uns darauf hin:
Hier geht es um ein inneres, ein tiefes Geschehen in unserer Seele und unserem Herzen.

Nur hier fühlen Sie in der Ruhe und dem tiefen Frieden Ihres Herzens die Weisheit und Souveränität des Königs, des Hohen Wesen Ihres Bewusstseins.

Das Vertrauen in dieses hohe Wesen wie auch in die liebevolle Königin Ihres Herzens entdecken und vertiefen Sie in der 4- tägigen Märchentherapie. Mit meiner liebevollen Begleitung stärken Sie das Vertrauen in Ihren Inneren weisheitsvollen Helfer und Begleiter. So finden Sie auf einfache Weise in tiefer Entspannung Neuorientierung für Ihren Lebensweg. Dadurch stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein im Alltag, Beruf und den 4 Bereichen Ihres Lebens: Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit.

Beginnen Sie gleich mit diesem Kurs, Ihrem Inneren Helfer zu vertrauen. Die 7 Ur-Bilder des Lebens, die in den Märchen so einen bildhaften und sinnvollen Ausdruck bekommen haben, stärken Ihre Selbstheilungskräfte und Ihr Selbstbewusstsein. Zum Bestellen klicken Sie einfach auf das Bild!

Heilkraft der 7 Urbilder des Märchens

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Altes loslassen und Neues zulassen

Altes loslassen und Neues zulassen sagt sich so einfach. Doch unser Leben fordert uns immer wieder heraus, uns von Vergangenem zu lösen. Ob nach der Kindheit, dem Schulabschluß wie z.B. dem Abitur und der Berufsfindung, der Familienphase, der Berufstätigkeit: jedesmal ist ein neuer Schritt auf dem Lebensweg zu vollziehen. Dabei möchte sich in uns Glück, Liebe, Erfolg und Gesundheit auf das Schönste entfalten! Um unsere einzigartigen Fähigkeiten, die in jedem von uns reichlich schlummern zu erkunden, ist dieser Schritt zu vollziehen: Altes loslassen und Neues zulassen.

Lasse das Alte los,
ergreife ganz das Neue.
Löse den momentan größten Engpass
    in Deiner Entwicklung,
    in Deiner Liebe,
    in Deinem Breuf
    und in Deiner Gesundheit.

© Jean Ringenwald

Altes loslassen und Neues zulassen

Was geschieht, wenn wir das Alte loslassen, wie z.B. Zukunftsängste, Existenzsorgen oder die Vergangenheit, und noch gar nicht das Neue sehen können, da wir gerade in einem Engpass feststecken? Im Märchen erscheint dann ein Helfer. Oft ist es ein unscheinbares Naturwesen, wie z.B. ein Zwerg. Manchmal auch ein feuriges Wesen wie die Hexe. Oder ein eher unangenehmes, kaltes und hässliches Tier, wie der Wasserpatscher in dem folgenden Märchen. Doch er kann bis hinab in die Tiefe des kalten Brunnens tauchen, um so der Königstochter, an deren Schönheit sich immer wieder die Sonne erfreut, das Lieblingsspielzeug wieder herauf zu holen.

Jetzt lade ich Sie ein, das 2. Urbild des Lebens, die Trennung und Verbindung in dem Märchen Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich der Brüder Grimm zu erkunden.

Altes loslassen und Neues zulassenNun trug es sich einmal zu, daß die goldene Kugel der Königstochter nicht in ihr Händchen fiel, das sie in die Höhe gehalten hatte, sondern vorbei auf die Erde schlug und geradezu ins Wasser hineinrollte. Die Königstochter folgte ihr mit den Augen nach, aber die Kugel verschwand, und der Brunnen war tief, so tief, daß man keinen Grund sah. Da fing sie an zu weinen und weinte immer lauter und konnte sich gar nicht trösten. Und wie sie so klagte, rief ihr jemand zu: »Was hast du vor, Königstochter, du schreist ja, daß sich ein Stein erbarmen möchte.« Sie sah sich um, woher die Stimme käme, da erblickte sie einen Frosch, der seinen dicken häßlichen Kopf aus dem Wasser streckte. »Ach, du bist’s, alter Wasserpatscher«, sagte sie, »ich weine über meine goldene Kugel, die mir in den Brunnen hinabgefallen ist.« »Sei still und weine nicht«, antwortete der Frosch, »ich kann wohl Rat schaffen, aber was gibst du mir, wenn ich dein Spielwerk wieder heraufhole?« »Was du haben willst, lieber Frosch«, sagte sie, »meine Kleider, meine Perlen und Edelsteine, auch noch die goldene Krone, die ich trage.« Der Frosch antwortete: »Deine Kleider, deine Perlen und Edelsteine, und deine goldene Krone, die mag ich nicht; aber wenn du mich liebhaben willst, und ich soll dein Geselle und Spielkamerad sein, an deinem Tischlein neben dir sitzen, von deinem goldenen Tellerlein essen, aus deinem Becherlein trinken, in deinem Bettlein schlafen: wenn du mir das versprichst, so will ich hinuntersteigen und dir die goldene Kugel wieder heraufholen.« »Ach ja«, sagte sie, »ich verspreche dir alles, was du willst, wenn du mir nur die Kugel wiederbringst.« Sie dachte aber: Was der einfältige Frosch schwätzt, der sitzt im Wasser bei seinesgleichen und quakt und kann keines Menschen Geselle sein.

Der Frosch, als er die Zusage erhalten hatte, tauchte seinen Kopf unter, sank hinab, und über ein Weilchen kam er wieder heraufgerudert, hatte die Kugel im Maul und warf sie ins Gras. Die Königstochter war voll Freude, als sie ihr schönes Spielwerk wieder erblickte, hob es auf und sprang damit fort.

* * * * * * *

Finden Sie es auch so stärkend, dass der Frosch keinen Wert auf die äußeren Reichtümer der Königstochter legt, sondern sich wünscht an ihrem Leben teilzuhaben?

»Deine Kleider, deine Perlen und Edelsteine, und deine goldene Krone, die mag ich nicht; aber wenn du mich liebhaben willst, und ich soll dein Geselle und Spielkamerad sein, an deinem Tischlein neben dir sitzen, von deinem goldenen Tellerlein essen, aus deinem Becherlein trinken, in deinem Bettlein schlafen: wenn du mir das versprichst, so will ich hinuntersteigen und dir die goldene Kugel wieder heraufholen.«

Auf dem tiefen Grund Ihrer Seele, in dem tiefen Frieden Ihres Herzens möchte auch ein einzigartiges Wesen mit Ihnen in Liebe Ihr Leben teilen, in den Höhen wie den Tiefen, der Freude wie dem Leid. Es ist die Innere Gegenwart, die Innerste Lebenskraft. Mit dieser liebevollen Hilfe versöhnen Sie sich mit Ihrem Leben und erkunden auf einfache Weise Ihrem Wesen entsprechend:

Lasse das Alte los,
ergreife ganz das Neue.
Löse den momentan größten Engpass
    in Deiner Entwicklung,
    in Deiner Liebe,
    in Deinem Breuf
    und in Deiner Gesundheit.

© Jean Ringenwald

Möchten Sie Ihre Lebensfreude wiederfinden, in dem Sie Altes loslassen und Neues zulassen? Mit Hilfe der Märchentherapie und der Begegnung mit der Allerinnersten Gegenwart lernen Sie Entspannung, kommen zur Ruhe und stärken in dem tiefen Frieden Ihres Herzens Ihr Ur-Vertrauen und lösen Ihren größten momentanen Engpass. Altes loslassen und Neues zulassen gibt Ihnen Neuorientierung im Alltag und Beruf, stärkt Ihre Entscheidungskraft und gibt Ihnen Klarheit für die notwendigen Veränderungen auf Ihrem märchenhaft erfüllten Lebensweg.

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Mit diesem Lernprogramm zur Märchentherapie können Sie gleich beginnen, Altes loslassen und Neues zulassen. Zum Bestellen klicken Sie einfach oben auf das Bild!

Mein Geschenk für Sie: das 30-minütige Beratungs-Gespräch mit wohltuender Wirkung in Entspannung stärkt Ihr Vertrauen in die Märchentherapie. Terminreservierung: 0511 – 853 453

Mögen auch Sie in der tiefen Ruhe Ihres Herzens die goldene Kugel der Geborgenheit und des Geliebt-Seins wiederfinden, Ihr Ur-Vertrauen stärken und den momentan größten Engpass lösen. Gerne begleite ich Sie auf diesem versöhnlichen Weg zu Ihnen selbst.

Friederike Schiebenhöfer
Autorisierte  Märchen- und Licht-Therapeutin
Autorisierte Licht- und Lebenstrainerin, Coaching

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Das Selbstwertgefuehl staerken mit Märchen

Das Selbstwertgefuehl staerken mit Märchen

Das Selbstwertgefuehl staerken gibt mehr Selbstvertrauen. Danach sehnen wir uns, wenn wir uns unglücklich fühlen, niedergeschlagen sind, Enttäuschungen erleben und das Vertrauen in uns selber verloren haben. Da wäre es gut, diese Stimmungen und Erlebnisse zu nutzen, um inne zu halten. So kommen wir wieder zur Ruhe, können das Selbstwertgefühl stärken und in uns selber entdecken:

Sei Du selbst.
Lebe Dich,  so wie Du wirklich bist.
Finde in der Tiefe Deines Wesens Dein Lebensglück.

Das Selbstwertgefuehl staerken gibt mehr Selbstvertrauen.

Doch schnell legt der Verstand sein Veto ein und meint vorgeben zu müssen, was das beste für uns ist, wie und mit welchen Methoden wir das Selbstwertgefühl stärken und unser Selbstvertrauen wiederfinden.

Doch weiß der Verstand wirklich die besten Lösungen für unsere Probleme?
Kommen wir mit unserem gewohnten Denken der Verwirklichung unserer tiefen Wünsche und Sehnsüchte näher?
Weiß er, was gut ist für unser Herz, unsere Gefühle und unsere Seele, uns geborgen und geliebt zu fühlen?

Wohl kaum.

Doch wie können Sie in schweren Zeiten, wo die Probleme wie ein schwerer Rucksack auf Ihren Schultern drücken, herausfinden, was Ihnen Ihre Zuversicht, Ihr Lebensglück und Selbstvertrauen wieder zurück gibt? Ja, was ist Ihre beste Art, Ihr Selbstwertgefühl zu stärken?

Da gibt es eine wunderbare Hilfe, die Ihr Herz und Ihre Seele gleichermaßen berühren, beflügeln  und stärken.

Erraten Sie schon, was es ist?

Ja, genau, es ist das Märchen!

So können besonders wir Erwachsenen aus den Märchen viele wertvolle, das Leben innerlich und äußerlich bereichernde Hilfen schöpfen:
– es spricht einfühlsam das Herz an,
– durch das Märchen fühlt sich jeder geborgen und geliebt,
– es bringt Erholung, Entspannung und neue Kräfte,
– es schafft Freude und Mut,
– es ermöglicht ungewöhnliche und wundervolle Lösungen im Alltag
– und schließlich führt es zum Höchsten Ziel des Lebens:
sich königlich, glücklich und geliebt zu fühlen.

Um gleich die beflügelnde Wirkung der Märchen für Ihr Lebensglück zu entdecken und wie es Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen stärken, lade ich Sie ein, den Anfang dieses Märchens der Brüder Grimm (Ausgabe 1857) zu lesen.

Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich

In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebte ein König, dessen Töchter waren alle schön, aber die jüngste war so schön, daß die Sonne selber, die doch so vieles gesehen hat, sich verwunderte, sooft sie ihr ins Gesicht schien.
Nahe bei dem Schlosse des Königs lag ein großer dunkler Wald, und in dem Walde unter einer alten Linde war ein Brunnen; wenn nun der Tag recht heiß war, so ging das Königskind hinaus in den Wald und setzte sich an den Rand des kühlen Brunnens; und wenn sie Langeweile hatte, so nahm sie eine goldene Kugel, warf sie in die Höhe und fing sie wieder; und das war ihr liebstes Spielwerk.

Sehnen Sie sich auch nach so einem märchenhaft schönen und königlichen Ursprung für Ihr Leben?

Möchten Sie sich wie ein viel geliebtes Königskind fühlen?

Wünschen Sie sich Ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu stärken und dabei Ihr erfüllendes Lebensziel zu erschauen?

Wie Sie diese hohen Qualitäten in Ihnen selber in Entspannung und Vertrauen mit Hilfe der 7 Urbilder des Märchens und der Märchentherapie entdecken, erleben Sie hier auf meiner Seite: http://gluecklich.maerchenhaft-leben.de/therapieangebot/

Um gleich die wohltuende Wirkung der Märchentherapie zu erkunden und wie Sie damit Ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen stärken sowie Ihren momentanen Engpass lösen, erleben Sie in dem 30- minütigen kostenfreien Beratungs-Gespräch.

friederike

Zur Terminreservierung rufen Sie mich am besten gleich an.
Telefon: 0511 – 853 453

Es freut sich auf Sie und wünscht Ihnen von Herzen mit Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen Ihren einzigartigen Lebenweg zu erkunden und zu verwirklichen

Friederike Schiebenhöfer
Autorisierte  Märchen- und Licht-Therapeutin
Autorisierte Licht- und Lebenstrainerin, Coaching, Lebensberatung

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Das Eselein – Märchen gibt Mut und Selbstvertrauen

das Eselein - Märchen geben Mut und SelbstvertrauenWie das Märchen Das Eselein der Brüder Grimm das Vertrauen in den eigenen Lebensweg stärkt, inspiriert, sich auf die eigenen Fähigkeiten zu besinnen, selbstbewusst und in Ruhe seine Wünsche zu verwirklichen, erkunden die TeilnehmerInnen im Märchen- und Lichtkreis.

Möge auch Ihnen das Märchen Das Eselein Erholung, Inneren Frieden und Vertrauen schenken!

Die beste Wirkung, sich von dem Märchen Das Eselein beflügeln zu lassen ist: sich erst zu besinnen, dann langsam und laut das Märchen vorlesen. Gönnen Sie sich im Anschluß noch einen Nachklang, in dem Sie Ihre Gedanken, Gefühle und auch Erkenntnisse wahrnehmen. Zum Vertiefen empfehle ich Ihnen, im Märchen-Lexikon diesen Artikel zu lesen.

Jetzt wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen des Märchen Das Eselein!

Gesammeltes Märchen der Brüder Grimm

Das Eselein

Es lebte einmal ein König und eine Königin, die waren reich und hatten alles, was sie sich wünschten, nur keine Kinder. Darüber klagte sie Tag und Nacht und sprach: »Ich bin wie ein Acker, auf dem nichts wächst.« Endlich erfüllte Gott ihre Wünsche; als das Kind aber zur Welt kam, sah’s nicht aus wie ein Menschenkind, sondern war ein junges Eselein. Wie die Mutter das erblickte, fing ihr Jammer und Geschrei erst recht an, sie hätte lieber gar kein Kind gehabt als einen Esel und sagte, man sollt ihn ins Wasser werfen, damit ihn die Fische fräßen. Der König aber sprach: »Nein, hat Gott ihn gegeben, soll er auch mein Sohn und Erbe sein, nach meinem Tod auf dem königlichen Thron sitzen und die königliche Krone tragen.« Also ward das Eselein aufgezogen, nahm zu, und die Ohren wuchsen ihm auch fein hoch und gerad hinauf. Es war aber sonst fröhlicher Art, sprang herum, spielte und hatte besonders seine Lust an der Musik, so daß es zu einem berühmten Spielmann ging und sprach: »Lehre mich deine Kunst, daß ich so gut die Laute schlagen kann als du.«

»Ach, liebes Herrlein«, antwortete der Spielmann, »das sollt Euch schwerfallen, Eure Finger sind nicht allerdings dazu gemacht und gar zu groß; ich sorge, die Saiten halten’s nicht aus.« Es half keine Ausrede, das Eselein wollte und mußte die Laute schlagen, war beharrlich und fleißig und lernte es am Ende so gut als sein Meister selber. Einmal ging das junge Herrlein nachdenksam spazieren und kam an einen Brunnen, da schaute es hinein und sah im spiegelhellen Wasser seine Eseleinsgestalt. Darüber war es so betrübt, daß es in die weite Welt ging und nur einen treuen Gesellen mitnahm. Sie zogen auf und ab, zuletzt kamen sie in ein Reich, wo ein alter König herrschte, der nur eine einzige, aber wunderschöne Tochter hatte. Das Eselein sagte: »Hier wollen wir weilen«, klopfte ans Tor und rief: »Es ist ein Gast haußen, macht auf, damit er eingehen kann.« Als aber nicht aufgetan ward, setzte er sich hin, nahm seine Laute und schlug sie mit seinen zwei Vorderfüßen aufs lieblichste. Da sperrte der Türhüter gewaltig die Augen auf, lief zum König und sprach: »Da draußen sitzt ein junges Eselein vor dem Tor, das schlägt die Laute so gut als ein gelernter Meister.«

»So laß mir den Musikant hereinkommen«, sprach der König. Wie aber ein Eselein hereintrat, fing alles an über den Lautenschläger zu lachen. Nun sollte das Eselein unten zu den Knechten gesetzt und gespeist werden, es ward aber unwillig und sprach: »Ich bin kein gemeines Stalleselein, ich bin ein vornehmes.« Da sagten sie: »Wenn du das bist, so setze dich zu dem Kriegsvolk«.

»Nein«, sprach es, »ich will beim König sitzen.« Der König lachte und sprach in gutem Mut: »Ja, es soll so sein, wie du verlangst, Eselein, komm her zu mir.« Danach fragte er: »Eselein, wie gefällt dir meine Tochter?«

Das Eselein drehte den Kopf nach ihr, schaute sie an, nickte und sprach: »Aus der Maßen wohl, sie ist so schön, wie ich noch keine gesehen habe.«

»Nun, so sollst du auch neben ihr sitzen«, sagte der König.

»Das ist mir eben recht«, sprach das Eselein und setzte sich an ihre Seite, aß und trank und wußte sich fein und säuberlich zu betragen. Als das edle Tierlein eine gute Zeit an des Königs Hof geblieben war, dachte es: Was hilft das alles, du mußt wieder heim, ließ den Kopf traurig hängen, trat vor den König und verlangte seinen Abschied. Der König hatte es aber liebgewonnen und sprach: »Eselein, was ist dir? Du schaust ja sauer wie ein Essigkrug; bleib bei mir, ich will dir geben, was du verlangst. Willst du Gold?«

»Nein«, sagte das Eselein und schüttelte mit dem Kopf.

»Willst du Kostbarkeiten und Schmuck?«

»Nein.«

»Willst du mein halbes Reich?«

»Ach nein.«

Da sprach der König: »Wenn ich nur wüßte, was dich vergnügt machen könnte; willst du meine schöne Tochter zur Frau?«

»Ach ja,« sagte das Eselein, »die möchte ich wohl haben«, war auf einmal ganz lustig und guter Dinge, denn das war’s gerade, was es sich gewünscht hatte. Also ward eine große und prächtige Hochzeit gehalten. Abends, wie Braut und Bräutigam in ihr Schlafkämmerlein geführt wurden, wollte der König wissen, ob sich das Eselein auch fein artig und manierlich betrüge, und hieß einem Diener sich dort verstecken. Wie sie nun beide drinnen waren, schob der Bräutigam den Riegel vor die Türe, blickte sich um, und wie er glaubte, daß sie ganz allein wären, da warf er auf einmal seine Eselshaut ab und stand da als ein schöner, königlicher Jüngling.

»Nun siehst du«, sprach er, »wer ich bin, und siehst auch, daß ich deiner nicht unwert war.« Da ward die Braut froh, küßte ihn und hatte ihn von Herzen lieb. Als aber der Morgen herankam, sprang er auf, zog seine Tierhaut wieder über, und hätte kein Mensch gedacht, was für einer dahinter steckte. Bald kam auch der alte König gegangen.

»Ei«, rief er, »ist das Eselein schon munter! Du bist wohl recht traurig«, sagte er zu seiner Tochter, »daß du keinen ordentlichen Menschen zum Mann bekommen hast?«

»Ach nein, lieber Vater, ich habe ihn so lieb, als wenn er der Allerschönste wäre, und will ihn mein Lebtag behalten.« Der König wunderte sich, aber der Diener, der sich versteckt hatte, kam und offenbarte ihm alles. Der König sprach: »Das ist nimmermehr wahr.«

»So wacht selber die folgende Nacht, Ihr werdet’s mit eigenen Augen sehen, und wißt Ihr was, Herr König, nehmt ihm die Haut weg und werft sie ins Feuer, so muß er sich wohl in seiner rechten Gestalt zeigen.«

»Dein Rat ist gut«, sprach der König, und abends, als sie schliefen, schlich er sich hinein, und wie er zum Bett kam, sah er im Mondschein einen stolzen Jüngling da ruhen, und die Haut lag abgestreift auf der Erde. Da nahm er sie weg und ließ draußen ein gewaltiges Feuer anmachen und die Haut hineinwerfen und blieb selber dabei, bis sie ganz zu Asche verbrannt war. Weil er aber sehen wollte, wie sich der Beraubte anstellen würde, blieb er die Nacht über wach und lauschte. Als der Jüngling ausgeschlafen hatte, beim ersten Morgenschein, stand er auf und wollte die Eselshaut anziehen, aber sie war nicht zu finden. Da erschrak er und sprach voll Trauer und Angst: »Nun muß ich sehen, daß ich entfliehe.« Wie er hinaustrat, stand aber der König da und sprach: »Mein Sohn, wohin so eilig, was hast du im Sinn? Bleib hier, du bist ein so schöner Mann, du sollst nicht wieder von mir. Ich gebe dir jetzt mein Reich halb, und nach meinem Tod bekommst du es ganz.«

»So wünsch ich, daß der gute Anfang auch ein gutes Ende nehme«, sprach der Jüngling, »ich bleibe bei Euch.« Da gab ihm der Alte das halbe Reich, und als er nach einem Jahr starb, hatte er das ganze, und nach dem Tode seines Vaters noch eins dazu und lebte in aller Herrlichkeit.

Hier finden Sie weitere Märchen in den ausgesuchten Märchenzeitschriften von Mut, Zuversicht und Lebensfreude!

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Mut und Zuversicht statt Angst im Leben

goldeneschlossMut und Zuversicht erleben Sie, wenn Sie zur Ruhe kommen und die licht- und liebevolle Gegenwart Ihres Herzens fühlen. Auch Angst im Leben verwandeln Sie mit IHRER Hilfe in Glück, Liebe, Vertrauen und Zufriedenheit

Jetzt habe ich ein Rätsel für Sie:
Was ist die Gemeinsamkeit
von der Goldenen Kugel im Herzen und dem Wolkenkuckucksheim?

Sofort erscheinen Bilder vor meinem Inneren Auge. Bei den 1. Worten: der goldenen Kugel im Herzen erinnere ich mich an den königlichen Ursprung in dem Märchen DIE GOLDENE KUGEL. Noch dazu entdecke ich ein Gefühl der Freude und die Lust, meinen Alltag spielerisch anzugehen. Das gibt mir Mut und Zuversicht.

Und Wolkenkuckucksheim?

Da nehme ich auch sofort ein Bild wahr:
Herrlich, dort oben, eingebettet in den Wolken, weit ab von weltlichem Geschehen und Ängsten, nehme ich ein bequemes Heim wahr. Hier fühle ich mich sehr wohl und geborgen. Ich stelle es mir wie eine große Schale vor, in der ich wohlbehütet liege. Der Kuckuck singt für mich mit seiner kräftigen Stimme ein Lied.

Jetzt fragen Sie sich bestimmt:
Wozu schreibe ich das für Sie auf meinem Blog?

Ganz einfach:
jeder von uns hat immer 2 Möglichkeiten. Sie können sich dem Mut und der Zuversicht zuwenden, oder sich in Angst und Unsicherheit wägen.

Für Mut und Zuversicht helfen Ihre Inneren Bilder, Wahrnehmungen und Gefühle, die Sie zu den obengenannten Bildern wahrnehmen. Es helfen aber auch leidvolle Erfahrungen und Angst- Stimmungen, sich dem zu zuwenden, was Ihnen zu jeder Zeit Mut und Zuversicht schenkt: der Inneren Lebenskraft.

Diese Verbindung stärkt das Vertrauen in die Innere Licht-, Lebens- und Liebeskraft, aus der Sie fortwährend Mut und Zuversicht schöpfen können.

Mit IHRER Hilfe finden Sie einfache Lösungen bei Problemen. Zu jeder Zeit schenkt Sie Ihnen Freude, Kraft und Mut für die spielerische und kreative Bewältigung von Engpässen,  kräftezehrenden Mustern und Ängsten im Alltag und Beruf.

Sehnen Sie sich danach, die Verbindung zu dieser Licht-, Lebens-  und Liebeskraft Ihres Herzens zu vertiefen?

Möchten Sie Mut und Zuversicht für Ihren Lebensweg schöpfen und somit Ihre Ängste bewältigen?

Dann lade ich Sie zu den entspannenden, erholsamen und stärkenden Märchen- und Lichttagen ins wunderschöne Weserbergland ein:
http://maerchenhaft-leben.de/index.php?page=product&info=79&ref=5

den festlich kreativen Märchen- und Lichttagen in der Lebenskunstschule in Fischerhude:
http://maerchenhaft-leben.de/index.php?page=product&info=92&ref=5

zu dem Liebes-Erlebnistag im Märchen-und Lichthaus in Hannover
http://gluecklich.maerchenhaft-leben.de/liebes-erlebnistag/

Regenbogen Herz 004

Frau Holle

frauholleDie Märchenpuppen hat die Märchenerzählerin © Rita Liebelt gefertigt.

Frau Holle

Aus den Gesammelten Märchen der Brüder Grimm

Eine Witwe hatte zwei Töchter, davon war die eine schön und fleißig, die andere häßlich und faul. Sie hatte aber die häßliche und faule, weil sie ihre rechte Tochter war, viel lieber, und die andere mußte alle Arbeit tun und der Aschenputtel im Hause sein. Das arme Mädchen mußte sich täglich auf die große Straße bei einem Brunnen setzen und mußte so viel spinnen, daß ihm das Blut aus den Fingern sprang.

Nun trug es sich zu, daß die Spule einmal ganz blutig war, da bückte es sich damit in den Brunnen und wollte sie abwaschen; sie sprang ihm aber aus der Hand und fiel hinab. Es weinte, lief zur Stiefmutter und erzählte ihr das Unglück. Sie schalt es aber so heftig und war so unbarmherzig, daß sie sprach: »Hast du die Spule hinunterfallen lassen, so hol sie auch wieder herauf.« Da ging das Mädchen zu dem Brunnen zurück und wußte nicht, was es anfangen sollte; und in seiner Herzensangst sprang es in den Brunnen hinein, um die Spule zu holen.

Es verlor die Besinnung, und als es erwachte und wieder zu sich selber kam, war es auf einer schönen Wiese, wo die Sonne schien und vieltausend Blumen standen. Auf dieser Wiese ging es fort und kam zu einem Backofen, der war voller Brot; das Brot aber rief: »Ach, zieh mich raus, zieh mich raus, sonst verbrenn ich: ich bin schon längst ausgebacken.« Da trat es herzu und holte mit dem Brotschieber alles nacheinander heraus. Danach ging es weiter und kam zu einem Baum, der hing voll Äpfel, und rief ihm zu: »Ach, schüttel mich, schüttel mich, wir Äpfel sind alle miteinander reif.« Da schüttelte es den Baum, daß die Äpfel fielen, als regneten sie, und schüttelte, bis keiner mehr oben war; und als es alle in einen Haufen zusammengelegt hatte, ging es wieder weiter.

Endlich kam es zu einem kleinen Haus, daraus guckte eine alte Frau, weil sie aber so große Zähne hatte, ward ihm angst, und es wollte fortlaufen. Die alte Frau aber rief ihm nach: »Was fürchtest du dich, liebes Kind? Bleib bei mir, wenn du alle Arbeit im Hause ordentlich tun willst, so soll dir’s gut gehn. Du mußt nur achtgeben, daß du mein Bett gut machst und es fleißig aufschüttelst, daß die Federn fliegen, dann schneit es in der Welt; ich bin die Frau Holle.« Weil die Alte ihm so gut zusprach, so faßte sich das Mädchen ein Herz, willigte ein und begab sich in ihren Dienst. Es besorgte auch alles nach ihrer Zufriedenheit und schüttelte ihr das Bett immer gewaltig, auf daß die Federn wie Schneeflocken umherflogen; dafür hatte es auch ein gut Leben bei ihr, kein böses Wort und alle Tage Gesottenes und Gebratenes.

Nun war es eine Zeitlang bei der Frau Holle, da ward es traurig und wußte anfangs selbst nicht, was ihm fehlte, endlich merkte es, daß es Heimweh war; ob es ihm hier gleich vieltausendmal besser ging als zu Haus, so hatte es doch ein Verlangen dahin. Endlich sagte es zu ihr: »Ich habe den Jammer nach Haus kriegt, und wenn es mir auch noch so gut hier unten geht, so kann ich doch nicht länger bleiben, ich muß wieder hinauf zu den Meinigen.« Die Frau Holle sagte: »Es gefällt mir, daß du wieder nach Haus verlangst, und weil du mir so treu gedient hast, so will ich dich selbst wieder hinaufbringen.« Sie nahm es darauf bei der Hand und führte es vor ein großes Tor. Das Tor ward aufgetan, und wie das Mädchen gerade darunterstand, fiel ein gewaltiger Goldregen, und alles Gold blieb an ihm hängen, so daß es über und über davon bedeckt war. »Das sollst du haben, weil du so fleißig gewesen bist«, sprach die Frau Holle und gab ihm auch die Spule wieder, die ihm in den Brunnen gefallen war. Darauf ward das Tor verschlossen, und das Mädchen befand sich oben auf der Welt, nicht weit von seiner Mutter Haus; und als es in den Hof kam, saß der Hahn auf dem Brunnen und rief:

»Kikeriki, unsere goldene Jungfrau ist wieder hie.«

Da ging es hinein zu seiner Mutter, und weil es so mit Gold bedeckt ankam, ward es von ihr und der Schwester gut aufgenommen.

Das Mädchen erzählte alles, was ihm begegnet war, und als die Mutter hörte, wie es zu dem großen Reichtum gekommen war, wollte sie der andern, häßlichen und faulen Tochter gerne dasselbe Glück verschaffen. Sie mußte sich an den Brunnen setzen und spinnen; und damit ihre Spule blutig ward, stach sie sich in die Finger und stieß sich die Hand in die Dornhecke. Dann warf sie die Spule in den Brunnen und sprang selber hinein. Sie kam, wie die andere, auf die schöne Wiese und ging auf demselben Pfade weiter. Als sie zu dem Backofen gelangte, schrie das Brot wieder: »Ach, zieh mich raus, zieh mich raus, sonst verbrenn ich, ich bin schon längst ausgebacken.« Die Faule aber antwortete: »Da hätt ich Lust, mich schmutzig zu machen«, und ging fort. Bald kam sie zu dem Apfelbaum, der rief: »Ach, schüttel mich, schüttel mich, wir Äpfel sind alle miteinander reif.« Sie antwortete aber: »Du kommst mir recht, es könnte mir einer auf den Kopf fallen«, und ging damit weiter.

Als sie vor der Frau Holle Haus kam, fürchtete sie sich nicht, weil sie von ihren großen Zähnen schon gehört hatte, und verdingte sich gleich zu ihr. Am ersten Tag tat sie sich Gewalt an, war fleißig und folgte der Frau Holle, wenn sie ihr etwas sagte, denn sie dachte an das viele Gold, das sie ihr schenken würde; am zweiten Tag aber fing sie schon an zu faulenzen, am dritten noch mehr, da wollte sie morgens gar nicht aufstehen. Sie machte auch der Frau Holle das Bett nicht, wie sich’s gebührte, und schüttelte es nicht, daß die Federn aufflogen. Das ward die Frau Holle bald müde und sagte ihr den Dienst auf. Die Faule war das wohl zufrieden und meinte, nun würde der Goldregen kommen; die Frau Holle führte sie auch zu dem Tor, als sie aber darunterstand, ward statt des Goldes ein großer Kessel voll Pech ausgeschüttet. »Das ist zur Belohnung deiner Dienste«, sagte die Frau Holle und schloß das Tor zu. Da kam die Faule heim, aber sie war ganz mit Pech bedeckt, und der Hahn auf dem Brunnen, als er sie sah, rief:

»Kikeriki, unsere schmutzige Jungfrau ist wieder hie.«

Das Pech aber blieb fest an ihr hängen und wollte, solange sie lebte, nicht abgehen.

Die Märchen-ErzählerInnen und ThreapeutInnen fügen noch gerne hinzu:

Aber Goldmarie nahm sich ihrer an.

Geschichten und Märchen Erzählen lernen beginnt zuhause

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