Der Wundergarten, ein Märchen von Freundschaft und Hoffnung

Der Wundergarten

ein Märchen aus Kasachstan

Einst lebten zwei Freunde, die hießen Asan und Hasen und waren sehr arm. Asan bestellte ein winziges Feld, und Hasen weidete eine kleine Herde Schafe, und so fristeten sie ihr kümmerliches Leben. Beiden Freunden war die Frau gestorben, aber Asan hatte eine schöne, zärtliche Tochter, seine einzige Freude, und Hasen einen gehorsamen kräftigen Sohn, seine ganze Hoffnung.

Im Frühling, als sich Asan für die Feldarbeit rüstete, suchte seinen Freund Hasen ein schweres Unglück heim. Der Winter kehrte noch einmal mit Kälte und Schnee zurück und überzog alles Gras mit einer Kruste aus Eis, und so verendete Hasens Herde bis zum letzten Stück. Da war Hasen verzweifelt. Er verlor jede Hoffnung und weinte, und sein Sohn musste ihn stützen, als er zu Asan hinüberging. »Ich bin gekommen«, sprach er, »weil ich mich von dir verabschieden will. Meine Schafe sind umgekommen, und ohne sie bleibt auch mir nur der Tod.« Als Asan dies hörte, kamen auch ihm die Tränen. Er umarmte Hasen und sprach: »Lieber Freund, die Hälfte meines Herzens gehört dir. Deshalb weise mich nicht ab und nimm auch die Hälfte meines Feldes als deinen Besitz. Vergiss deine Sorgen und greif zum Spaten, sing ein Lied und geh an die Arbeit!« So bestellte Hasen von diesem Tag an das halbe Feld seines Freundes, und die Monate und Jahre vergingen.

der WundergartenEinmal, als Hasen gerade wieder dabei war, die Erde umzugraben, hörte er unter dem Spaten plötzlich ein seltsames Klirren. Schnell grub er an dieser Stelle weiter und entdeckte einen mit Goldmünzen gefüllten alten Kessel. Außer sich vor Freude lief Hasen mit seinem Fund zu der Lehmhütte, in der Asan lebte. »Freu dich, freu dich, Asan«, rief er schon von weitem, »dir ist ein großes Glück zuteil geworden! Ich habe aus deinem Boden einen Kessel voll Gold ausgegraben! Jetzt bist du ein reicher Mann!« Asan lachte und sagte: »Aber das Gold gehört nicht mir, sondern dir, denn du hast das Gold doch auf deinem Stück Land gefunden! « »Nein, nein«, widersprach Hasen, »ich weiß, du bist großzügig und hast mir das Feld geschenkt, aber doch nicht auch das, was in der Erde versteckt ist.« »Lieber Freund«, antwortete Asan, »alles, was sich in der Erde verbirgt, gehört dem, der sie im Schweiße seines Angesichts bearbeitet.« So redeten sie hin und her und konnten sich nicht einigen. Endlich sagte Hasen: »Schluss jetzt! Du hast einen erwachsenen Sohn, ich habe eine heiratsfähige Tochter, und die beiden lieben sich seit langem. Verheiraten wir sie miteinander und schenken ihnen das Gold, so werden sie keine Not leiden müssen.«

Als die beiden Kinder erfuhren, was ihre Väter beschlossen hatten,

waren sie überglücklich und feierten noch am selben Tag Hochzeit. Sie richteten sich in Hasens Lehmhütte ein, und Hasen zog zu Asan. Gleich am nächsten Morgen aber, die Sonne war eben erst aufgegangen, kamen die Neuvermählten mit dem Gold zu ihren Vätern und standen mit sorgenvoller Miene vor ihnen. »Was ist geschehen, Kinder?« riefen Asan und Hasen erschrocken. »Was für ein Unglück hat euch so früh hergeführt?« »Wir sind hier, um euch zu sagen, dass es uns nicht zusteht, über dieses Gold zu verfügen und dass wir auch ohne es reich genug sind. Unsere Liebe ist wertvoller als alle Schätze der Welt.« Und sie stellten den Kessel in die Mitte der Hütte auf den Boden und gingen. Da entbrannte der Streit, wem der Schatz gehöre, aufs Neue zwischen den beiden Freunden, und sie beschlossen, einen berühmten Weisen aufzusuchen, welcher weit draußen in der Steppe lebte.

Nachdem sie viele Tage gewandert waren,

kamen sie endlich zu seinem Zelt, einer ärmlichen schwarzen Kibitka, welche auf einem einsamen Platz mitten in der Einöde stand. Sie traten ein. Der Weise saß auf einem kleinen, zerschlissenen Filzteppich, und neben ihm saßen seine vier Schüler, zwei auf jeder Seite. Die beiden Ankömmlinge verneigten sich tief vor dem Weisen, und er fragte: »Was für ein Ungemach führt euch zu mir, liebe Freunde?«

Da erzählten sie ihm von ihrem Streit, und er hörte ihnen ruhig zu. Nachdem er lange geschwiegen hatte, wandte er sich an seinen ältesten Schüler und fragte: »Wie würdest du an meiner Stelle entscheiden?« »Ich würde befehlen, dass alles Gold zum Khan gebracht werden sollte«, antwortete der älteste Schüler, »denn der Khan ist Herr über alle Schätze der Erde.« Der Weise runzelte die Stirn und fragte den zweiten Schüler: »Und du, wie würdest du an meiner Stelle entscheiden?« »Ich«, entgegnete der zweite Schüler, »würde das Gold behalten, denn das, worauf Streitende verzichten, gehört laut Gesetz dem Richter.« Der Weise machte ein finsteres Gesicht, fragte aber den dritten Schüler dann ebenso ruhig wie zuvor: »Und wie würdest du dich verhalten?« »Da das Gold keinem gehört und keiner es haben will, würde ich es wieder vergraben«, erwiderte der dritte. Darauf verdüsterte sich die Miene des Weisen noch mehr, doch fragte er zu guter Letzt auch den vierten Schüler, welcher der jüngste war: »Und was ist deine Meinung, mein Kind?«

»Ach, mein Lehrer«, erwiderte der jüngste, »verzeih mir meine Offenheit! Ich würde das Gold dazu verwenden, in der dürren Steppe einen großen, schattigen Obstgarten zu pflanzen. Und alle, die müde und hungrig sind, würde ich einladen, sich darin auszuruhen und sich an den süßen Früchten sattzuessen.«

Der Weise erhob sich, umarmte den Schüler und sprach:

»Wie recht haben doch jene, welche sagen: >Halte den jüngeren für älter als dich selbst, wenn er klug ist.< Dein Urteilsspruch, mein lieber Sohn, ist gerecht. Nimm deshalb das Gold und geh damit in die Hauptstadt! Kaufe dort den besten Samen und pflanze auf deinem Heimweg in der Steppe einen Garten, wie du ihn beschrieben hast; so wird die Erinnerung an dich und an die edlen Menschen, welche das Gold brachten, ewig leben.«

Der Jüngling füllte das Gold in einen Sack, warf ihn sich über die Schulter und machte sich auf den Weg. Lange wanderte er durch die weite Steppe, bis er schließlich glücklich die Hauptstadt des Khanates erreichte. Er ging auf den Basar und drängte sich durch die lärmende Menschenmenge. Er betrachtete staunend die seltsamen Waren und die bunten Stoffe und hielt Ausschau nach Händlern, die guten Fruchtsamen feilboten. Plötzlich ertönten in seinem Rücken der Ton einer Glocke und lautes Geschrei.

Er wandte sich um und sah eine endlose Karawane näherkommen.

Doch anstatt mit Säcken waren die Kamele mit lebendigen Vögeln beladen, mit Tausenden von Vögeln, die man in Bergen und Wäldern, in Wüsten und Steppen gefangen und an den Beinen zusammengebunden hatte. Ermattet schlugen sie mit ihren zerzausten Flügeln, so dass Wolken vielfarbiger Federn in der Luft schwebten. Bei jedem Schritt der Karawane schlugen ihre Köpfe hart gegen die Flanken der Lasttiere, und angstvolle, jämmerliche Laute drangen aus ihren geöffneten Schnäbeln. Der Jüngling konnte dieses Schauspiel nicht ertragen. Sein Herz krampfte sich zusammen, und so drängte er sich durch die dichte Menge der neugierigen Zuschauer, bis er vor dem Anführer der Karawane stand. Er verbeugte sich höflich vor ihm und fragte: »Wer, Herr, hat diese wunderschönen Vögel zu solch furchtbaren Qualen verurteilt? Und wohin bringt ihr sie?« »Wir sind auf dem Weg zum Palast des Khans; die Vögel sind für die Tafel des Khans bestimmt. Fünfhundert Tscherwonzen zahlt er uns dafür.« »Wirst du sie freilassen, Herr, wenn ich dir zweimal soviel Gold gebe?« fragte der Jüngling. Der Karawanenführer musterte ihn verächtlich und setzte seinen Weg fort. Da warf der Jüngling seinen Ledersack von der Schulter und schüttete ihn vor den Augen des überraschten Mannes aus.

Der wollte seinen Augen nicht trauen, als er sah, welcher Reichtum auf einmal zu seinen Füßen lag, und befahl seinen Begleitern sogleich, die Vögel loszubinden. Wie eine Sturmwolke flogen die befreiten Vögel zum Himmel auf, und es waren so viele, dass sich der helle Tag im Nu in finstere Nacht verwandelte. Lange schaute der Jüngling den Vögeln nach, die sich eilig entfernten, und als er sie aus den Augen verloren hatte, hob er den leeren Ledersack auf und machte sich auf den Rückweg. Sein Herz war voll Freude, und sein Schritt war leicht, und er sang ein fröhliches Lied.

Je näher er aber seinem Heimatort kam, umso trauriger wurde ihm zumute,

und es überkam ihn bittere Reue. »Wer hat mir das Recht gegeben, mit fremdem Eigentum nach eigener Lust und Laune umzugehen? Habe ich nicht selbst angeboten, einen schönen Garten für die Armen und Elenden zu pflanzen? Was sage ich nun meinem Lehrer und den gutherzigen Menschen, von denen ich das Gold erhalten habe?«, so jammerte er vor sich hin, bis ihn die Verzweiflung übermannte. Er warf sich auf die Erde und weinte bitterlich; er wünschte seinen Tod herbei und schlief endlich erschöpft ein. Wie er aber schlief, hatte er einen seltsamen Traum: Ein bunter Vogel kam geflogen, setzte sich ihm auf die Brust und sang mit silberheller Stimme: »Mitleidiger Jüngling, verliere nicht den Mut! Was du getan hast, glaube mir, war gut! Die Vögel, die nun frei sind, wissen, dass sie dir für ihr Leben danken müssen. Wach auf! Du musst dich nicht mehr grämen, denn was du sehn wirst, trocknet deine Tränen.« Als der kleine Vogel sein Lied zu Ende gesungen hatte, breitete er die Flügel aus und flog davon.

Der Jüngling schlug die Augen auf und war starr vor Staunen: Die ganze weite Steppe war mit Vögeln übersät, welche sich sonderbar betrugen. Sie scharrten den Boden auf, warfen mit ihren Schnäbeln Samenkerne hinein und strichen mit ihren Flügeln Erde darüber. Der Jüngling sprang auf, die Vögel stoben in einer Wolke zum Himmel empor, und wieder verwandelte sich der helle Tag in finstere Nacht. Es dauerte nicht lange, da geschah ein noch größeres Wunder. Aus allen Samen, welche die Vögel verscharrt hatten, sprossen zarte Pflänzchen, wurden größer und größer und wuchsen zu kräftigen Bäumen mit prächtigem, glänzend grünem Laub auf. Bald standen die Bäume in voller Blüte, und ein süßer Duft erfüllte die Luft. Dann vergingen die Blüten, und die Äste neigten sich unter der Last herrlicher goldgelber Äpfel. Unübersehbar und unzählbar war die Menge der Bäume. Ihre glatte Rinde schimmerte wie Bernstein, und zwischen ihren schlanken Stämmen leuchtete das Grün fruchtbarer Weingärten; man sah Beerensträucher und Marillenbäumchen und sonnige Wiesen mit saftigem Gras und feuerroten Tulpen. Die schattigen Wege waren mit Blütenblättern bedeckt, in den künstlich angelegten Gräben, den Aryks, rieselte kühles Wasser über bunte Edelsteine, und überall schwirrten Vögel und sangen ebenso schön wie der, welcher dem Jüngling im Traum erschienen war. Ob er wohl noch immer träumte? Er rief laut einige Worte, um sich zu vergewissern, dass er wach war, und hörte die eigene Stimme so klar und deutlich wie das vielstimmige Echo; nein, der Garten war kein Trugbild. Er verschwand nicht.

So schnell er konnte,

eilte der Jüngling zur Kibitka des Weisen und erzählte dort, was er seit seinem Fortgehen erlebt hatte. Der Weise und seine drei Schüler, Asan und Hasen und das junge Ehepaar, sie alle hörten ihm staunend zu und machten sich gleich auf den Weg, um den herrlichen Garten zu sehen. Die Nachricht von dem Wundergarten verbreitete sich schnell in der ganzen Steppe, und so waren die Reiter des Khans auf ihren feurigen Pferden als erste dort. Als sie aber in den Garten eindringen wollten, wuchs plötzlich eine hohe Mauer mit sieben fest verschlossenen Toren aus dem Boden. Da richteten sie sich in ihren geschnitzten Sätteln auf und streckten die Hände nach den goldenen Früchten aus. Sobald aber einer die herrlichen Äpfel berührte, sank er tot zu Boden, und als die übrigen dies sahen, packte sie Angst und Schrecken, und sie jagten in wilder Flucht davon.

Bald darauf erreichten der Weise und seine Schüler und Asan und Hasen und ihre Kinder den Garten, und mit ihnen kamen Arme von überall her. Da sprangen die eisernen Schlösser auf, die Tore öffneten sich sperrangelweit und ließen sie ein. Männer und Frauen, alte und junge, und Kinder strömten in den Garten. Sie gingen auf weichen Blütenteppichen dahin, und die Blüten welkten nicht. Sie tranken klares Wasser aus den Aryks, und das Wasser blieb klar und rein. Sie pflückten Früchte von den Bäumen, und die Früchte wuchsen gleich wieder nach. Den ganzen Tag über tönten im Garten die Klänge der Dombra und lustige Lieder und fröhliches Lachen. Und wenn es Abend wurde und Dämmerung die Erde einhüllte, strahlte ein sanftes blaues Licht von den Früchten aus, und die Vögel sangen leise.

Dann legten sich alle unter den Bäumen im duftenden Gras zur Ruhe und schliefen zufrieden und glücklich ein.

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Märchen schenken Entspannung, Freude und Leichtigkeit

Märchen schenken Entspannung, Freude und Leichtigkeit! Das folgende Märchen vom Himmelsflicken ist mein Lieblingsmärchen im Sommer. Es erzählt von der Sonne und dem Mond. Die beiden haben zusammen viele Kinder. Es sind die Sterne. Sie leuchten und glitzern fröhlich am Himmel. Doch bald ist der Himmel zu eng für eine so große Familie! Was die Sonne für eine Idee hat und welche märchenhafte Lösung und Hilfe sie findet,  entdecke in dem Märchen.

Genieße das Märchen in Entspannung, Freude und Leichtigkeit! Ich wünsche Dir viel Freude beim Lesen 🙂Märchen schenken Entspannung

 

Das Märchen vom Himmelsflicken

Als Sonne und Mond noch jung waren, lebten sie jahrelang zu zweien. Dann aber wuchs die Familie, denn kleine Sternenjungen und -mädchen wurden geboren. Am Firmament war es nun viel lustiger. Fröhlich glitzerten und schillerten die Sterne. Es wurden ihrer immer mehr, bald war der Himmel zu eng für eine so große Familie.

Da besorgte sich die Sonne blauen Stoff, und weil sie gut schneidern konnte, machte sie das Himmelszelt weiter, auf daß alle Platz hätten. Stoff war schon damals lang und schmal, das Firmament aber war rund und gewölbt. Die Sonne zerschnitt den Stoff darum in lange dreieckige Stücke. So blieben viele blaue Flicken übrig. Die Sonne mochte sie nicht wegwerfen, denn sie war eine sparsame Hausfrau. Sie zeigte die Flicken dem Meer und sprach: „Kannst du sie brauchen? Es ist guter Stoff, und er hat eine sehr schöne Farbe.“

Das Meer schaute sich die Flicken an, überlegte und schüttelte sein weißes Haupt.

„Die Farbe steht mir, aber die Flicken sind gar zu klein. Ich weiß nichts damit anzufangen. Meine Grenzen sind zu weit. Hab Dank für das Angebot.“

Im Sommer, als der Weg der Sonne dicht über die nördlichen Eisflächen führte, nahm sie die blauen Stoffreste mit und zeigte sie den Schneefeldern.

„Könnt ihr die Flicken irgendwie verwenden? Schaut, was für guter Stoff, und wie rein die Farbe ist!“

Die weißen Flächen berieten sich miteinander und antworteten: „Der Stoff ist wirklich gut, und die Farbe würde zu uns passen. Aber hier ist immerzu Schneegestöber und Sturm. Nach ein paar Stunden wäre von den Flicken keiner mehr aufzufinden. So können wir dein Geschenk leider nicht annehmen.“

Da zeigte die Sonne die blauen Himmelsflicken dem üppigen Tropenwald. Anmaßend antwortete dieser: „Was soll ich mit der Handvoll jämmerlicher Fetzen? Bei meiner üppigen Farbenpracht könnte ich jeden Tag zehnmal mehr weggeben, und man würde es nicht einmal bemerken.“

Nun wußte die Sonne nicht, wem sie die Stoffreste noch anbieten sollte. Sie trug sie eine Zeitlang in der Tasche und vergaß sie dann.

An einem Sommerabend, als sie über ein Kornfeld wanderte, bemerkte sie einen Bauern, der leichten Schrittes und fröhlich nach Hause ging und dabei eine Melodie vor sich hin summte.

Die Sonne blieb einen Augenblick stehen und fragte den Mann: „Bist du denn nach des Tages Mühe nicht müde, dass du so heiter heimwärts strebst?“

„O nein“, entgegnete der Mann. „Seit mehreren Tagen bin ich nach der Arbeit nicht mehr so erschöpft. Mein Acker ernährt nicht nur meinen Körper, er erfreut mir auch mein Geist und Herz. Jeden Abend pflücke ich im Kornfeld einen Strauß der schönsten Blumen.“

Die Blüten, die er der Sonne vorwies, strahlten in reinem Blau.

„Meine Frau freut sich über die Blumen, und mir schmeckt das Essen besser, wenn sie in der Vase neben dem duftenden Brotlaib stehen.“
Die Sonne steckte verstohlen die Hand in die Tasche, und da hatte die Tasche ein Loch…

Am nächsten Tag waren in der Tasche der Sonne keine Flicken mehr, dafür blühten auf allen Roggenfeldern zwischen goldgelben Halmen himmelblaue Kornblumen.

Quelle und Copyright: Venda Sðelsepp, Plitsch, der junge Spatz und andere estnische Tiermärchen, Tallinn 1974, S. 60

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Die goldene Kugel, dieses Märchen stärkt Dein Glücklich- und Zufrieden-Sein.

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So wie ein Haus, egal wie hoch es ist, nur sicher stehen kann, wenn es ein stabiles Fundament hat, so kannst auch Du nur sicher, voller Vertrauen und Zuversicht in Deinem Leben vorangehen, wenn Du Dich geborgen und geliebt fühlst.

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1. Der Königliche (Göttliche) Ursprung

„Es war einmal ein König und eine Königin, die hatten sich von Herzen lieb, und sie lebten zusammen im Goldenen Schloss. Und da sie sich so sehr liebten, wünschten sie sich sehnlichst ein Kind und das kam auch. Und der König und die Königin freuten sich über alle Maßen.

Sie ließen das Kind wachsen und gedeihen und umsorgten es mit großer Sorgfalt und Liebe.“

Urheber und © Jean Ringenwad

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Diese Märchenbilder wirken unglaublich heilend, da den meisten Menschen so ein vollkommener, freilassender und fürsorglicher Start ins Leben nicht vergönnt war oder ist.

Doch auch Du trägst diese fürsorgliche und liebende Kraft wie eine goldene Kugel in der Tiefe Deines Herzens. Du erlebst, fühlst und stärkst sie, wenn Du zur Ruhe kommst und Dich Deiner Inneren Lebenskraft, dem Höhere Selbst, der Sonne Deines Herzens zuwendest.

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Der Zaunkönig – ein Märchen der Brüder Grimm

Der Zaunkönig wie auch die anderen Tiere in diesem Märchen sehnen sich nach einem König. Möge es Sie inspirieren, den weisheits- und liebevollen König Ihres Herzens zu entdecken. Auch lade ich Sie bei Ihrem nächsten Wald-Spaziergang ein, den Zaunkönig und die anderen Vögel zu beobachten. Genießen Sie die würzige Luft und die gute Erholung!

Zaunkönig

Der Zaunkönig
Ein Märchen der Brüder Grimm

In den alten Zeiten, da hatte jeder Klang noch Sinn und Bedeutung. Wenn der Hammer des Schmieds ertönte, so rief er: „Smiet mi to! Smiet mi to!“ Wenn der Hobel des Tischlers schnarrte, so sprach er: „Dor häst! Dor, dor häst!“ Fing das Räderwerk der Mühle an zu klappern, so sprach es: „Help, Herr Gott! Help, Herr Gott!,“ und war der Müller ein Betrüger und ließ die Mühle an, so sprach sie hochdeutsch und fragte erst langsam: „Wer ist da? Wer ist da?,“ dann antwortete sie schnell: „Der Müller! Der Müller!,“ und endlich ganz geschwind: „Stiehlt tapfer, stiehlt tapfer, vom Achtel drei Sechter.“

Zu dieser Zeit hatten auch die Vögel ihre eigene Sprache. Die verstand jedermann. Jetzt lautet es nur wie ein Zwitschern, Kreischen und Pfeifen und bei einigen wie Musik ohne Worte. Es kam aber den Vögeln in den Sinn, sie wollten nicht länger ohne Herrn sein und einen unter sich zu ihrem König wählen. Nur einer von ihnen, der Kiebitz, war dagegen. Frei hatte er gelebt, und frei wollte er sterben. Angstvoll hin und her fliegend rief er: „Wo bliew ick? Wo bliew ick?“ Er zog sich zurück in einsame und unbesuchte Sümpfe und zeigte sich nicht wieder unter seinesgleichen.

Die Vögel wollten sich nun über die Sache besprechen. An einem schönen Frühlingsmorgen kamen sie alle aus Wäldern und Feldern zusammen. Adler und Buchfinke, Eule und Krähe, Lerche und Sperling. Was soll ich sie alle nennen? Selbst der Kuckuck kam und der Wiedehopf, sein Küster, der so heißt, weil er sich immer ein paar Tage früher hören läßt. Auch ein ganz kleiner Vogel, der noch keinen Namen hatte, mischte sich unter die Schar. Das Huhn, das zufällig von der ganzen Sache nichts gehört hatte, verwunderte sich über die große Versammlung.

„Wat, wat, wat is den dar to don?“ gackerte es. Aber der Hahn beruhigte seine liebe Henne und sagte: „Luter riek Lüd!,“ erzählte ihr auch, was sie vorhätten. Es ward aber beschlossen, daß der König sein sollte, der am höchsten fliegen könnte. Ein Laubfrosch, der im Gebüsche saß, rief, als er das hörte, warnend: „Natt, natt, natt! Natt, natt, natt!,“ weil er meinte, es würden deshalb viel Tränen vergossen werden. Die Krähe aber sagte: „Quark ok!“ Es sollte alles friedlich abgehen.

Es ward nun beschlossen. Sie wollten gleich an diesem schönen Morgen aufsteigen, damit niemand hinterher sagen könnte: „Ich wäre wohl noch höher geflogen, aber der Abend kam, da konnte ich nicht mehr.“ Auf ein gegebenes Zeichen erhob sich also die ganze Schar in die Lüfte. Der Staub stieg da von dem Felde auf. Es war ein gewaltiges Sausen und Brausen und Fittichschlagen, und es sah aus, als wenn eine schwarze Wolke dahinzöge. Die kleinern Vögel aber blieben bald zurück, konnten nicht weiter und fielen wieder auf die Erde. Die größern hielten’s länger aus, aber keiner konnte es dem Adler gleichtun. Der stieg so hoch, daß er der Sonne hätte die Augen aushacken können. Und als er sah, daß die andern nicht zu ihm herauf konnten, so dachte er: Was willst du noch höher fliegen? Du bist doch der König, und fing an sich wieder herabzulassen. Die Vögel unter ihm riefen ihm alle gleich zu: „Du mußt unser König sein! Keiner ist höher geflogen als du.“

„Ausgenommen ich!“ schrie der kleine Kerl ohne Namen, der sich in die Brustfedern des Adlers verkrochen hatte. Und da er nicht müde war, so stieg er auf und stieg so hoch, daß er Gott auf seinem Stuhle konnte sitzen sehen. Als er aber so weit gekommen war, legte er seine Flügel zusammen, sank herab und rief unten mit feiner, durchdringender Stimme: „König bün ick! König bün ick!“

„Du unser König?“ schrien die Vögel zornig. „Durch Ränke und Listen hast du es dahin gebracht.“ Sie machten eine andere Bedingung. Der sollte ihr König sein, der am tiefsten in die Erde fallen könnte. Wie klatschte da die Gans mit ihrer breiten Brust wieder auf das Land! Wie scharrte der Hahn schnell ein Loch! Die Ente kam am schlimmsten weg, sie sprang in einen Graben, verrenkte sich aber die Beine und watschelte fort zum nahen Teiche mit dem Ausruf: „Pracherwerk! Pracherwerk!“ Der Kleine ohne Namen aber suchte ein Mäuseloch, schlüpfte hinab und rief mit seiner feinen Stimme heraus: „König bün ick! König bün ick!“

„Du unser König?“ riefen die Vögel noch zorniger. „Meinst du, deine Listen sollten gelten?“ Sie beschlossen, ihn in seinem Loch gefangenzuhalten und auszuhungern. Die Eule ward als Wache davorgestellt; sie sollte den Schelm nicht herauslassen, so lieb ihr das Leben wäre. Als es aber Abend geworden war und die Vögel von der Anstrengung beim Fliegen große Müdigkeit empfanden, so gingen sie mit Weib und Kind zu Bett. Die Eule allein blieb bei dem Mäuseloch stehen und blickte mit ihren großen Augen unverwandt hinein.

Indessen war sie auch müde geworden und dachte: Ein Auge kannst du wohl zutun, du wachst ja noch mit dem andern, und der kleine Bösewicht soll nicht aus seinem Loch heraus. Also tat sie das eine Auge zu und schaute mit dem andern steif auf das Mäuseloch. Der kleine Kerl guckte mit dem Kopf heraus und wollte wegwitschen, aber die Eule trat gleich davor, und er zog den Kopf wieder zurück. Dann tat die Eule das eine Auge wieder auf und das andere zu und wollte so die ganze Nacht abwechseln. Aber als sie das eine Auge wieder zumachte, vergaß sie das andere aufzutun, und sobald die beiden Augen zu waren, schlief sie ein. Der Kleine merkte das bald und schlüpfte weg.

Von der Zeit an darf sich die Eule nicht mehr am Tage sehen lassen, sonst sind die andern Vögel hinter ihr her und zerzausen ihr das Fell. Sie fliegt deshalb nur zur Nachtzeit aus.  Auch der kleine Vogel läßt sich nicht gerne sehen, weil er fürchtet, es ginge ihm an den Kragen, wenn er erwischt würde. Er schlüpft in den Zäunen herum, und wenn er ganz sicher ist, ruft er wohl zuweilen: „König bün ick!,“ und deshalb nennen ihn die andern Vögel aus Zaunkönig.

Niemand aber war froher als die Lerche, daß sie dem Zaunkönig nicht zu gehorchen brauchte. Wie sich die Sonne blicken läßt, steigt sie in die Lüfte und ruft: „Ach, wo is dat schön! Schön is dat! Schön! Schön! Ach, wo is dat schön!“

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Herzliche Grüße
Friederike Schiebenhöfer
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Die blaue Blume aus dem Eisschloss

Die blaue Blume aus dem Eisschloss,
dieses Märchen erzählt von einem Schäfer, der sich eines Tages seinen Traum erfüllt!
Lasse Dich überraschen, welche Schönheit, Pracht, Geheimnisse und Wunder er dabei entdeckt. Seitdem beschenkt die blaue Blume uns Mensche bis heute!

Übrigens: Deine inneren Märchen-Bilder wirken in Geist, Körper und Seele. Wenn Du sie tief erlebst, kannst Du dadurch auf sanfte Weise Dein Leben ordnen. So fühlst Du mehr Glück, Freude und Leichtigkeit!

die blaue Blume

Das Märchen: Die blaue Blume aus dem Eisschloss

In einem fernen Land, dort wo der Nordwind herkommt, lebte einmal ein Schäfer mit seiner Frau und seinen Kindern. Jeden Tag trieb er seine kleine Herde auf die Weide und die Frau kümmerte sich um die Hütte und die Kinder. Doch obgleich beide arbeiteten so gut sie konnten, waren sie arme Leute und der Boden war karg und felsig. Und hoch oben auf den Bergen lag das ganze Jahr über Schnee, der glitzerte in der Sonne wie Edelgestein. Der Schäfer schaute manchmal so lange hinauf bis ihm die Augen weh taten. “Wie schön das aussieht!“ Wie herrlich mag es erst hinter den Schneebergen sein! Vielleicht liegt dort ein Land in dem immer Sommer ist, in dem es alle Menschen gut haben. Und der Schäfer hatte einen Traum: “Einmal werde ich bestimmt dorthin gehen und hinter die Schneeberge schauen können“. Das nahm sich der gute Schäfer so lange vor, bis er eines Tages seinen Traum wahr machte. Er überlies die Herde seinem treuen Hund und ging den Bergpfad hinauf.

Der Pfad wand sich höher und höher. Zuerst durch Wiesen, dann durch Knieholz, zuletzt über öde Steinfelder und steile Felsen. Den ganzen Tag wanderte der Schäfer bis ihm die Füße schmerzten, doch der ewige Schnee war noch immer weit entfernt. Am Abend, als der Schäfer die müden Augen hob, sah er vor sich ein großes Schloss aus Schnee und Eis. Es glitzerte in der untergehenden Sonne als wäre es aus Gold und Silber gebaut. Ein kunstvoll verziertes Tor öffnete sich, von dem ein dunkler Gang ins Innere des Schlosses führte. Der Schäfer fasste sich ein Herz und trat ein.

Der Gang führte ihn zu einem großen hell erleuchteten Saal mit Tausenden von Lichtern. Die Wände des Saales waren aus Kristall, der Fußboden war aus Silber, die Decke aus purem Gold. In dem Saal erblickte er inmitten vieler hübscher Mädchen eine wundervolle Frau in einem Gewand silberweiß und fein wie ein Hauch und mit Gold war sie umgürtelt. Das war die Feenkönigin. Sie trug eine Krone aus Tautropfen und die funkelten wie Diamanten. In der Hand hielt sie einen Strauß herrlicher himmelblauer Blumen, wie sie der Schäfer sein Lebtag noch keine gesehen hatte. Geblendet von soviel Schönheit und Pracht konnte er kein einziges Wort hervorbringen. Die Feenkönigin nickte ihm freundlich zu und sprach ihn mit herzgewinnender Stimme an: “Sei willkommen in meinem Palast guter Mann. Schon lange ist kein Mensch mehr hierher aufgestiegen. Für deinen Mut und deine Mühe sollst du darum belohnt werden. Geh´ und nimm´ dir aus meinem Schloss was dein Herz begehrt. Silber, Gold und kostbare Edelsteine soviel du tragen kannst.“

Der Schäfer schaute sich um und obwohl er geblendet war vom Glanze der kostbaren Edelsteine hefteten seine Augen an dem kleinen Blumenstrauß mit den blauen Blüten. “Hab´ Dank Königin, wenn ich etwas wählen darf, so wähle ich die blauen Blumen in eurer Hand.“

„Du hast sehr gut gewählt“ Die Feenkönigin lächelte. „Die Blumen sind das Kostbarste was ich besitze. Sie sollen dir gehören. Dir und allen Menschen seien sie ein Segen für alle Zeit“. Und zugleich nahm sie noch einen kleinen Scheffel Blumensaat und füllte für ihn Tausende Körner in einen Sack. Kaum aber hatte der Schäfer sich bedankt und seine Geschenke empfangen, wurde ihm schwarz  vor Augen und als er nach einer Weile wieder zu sich kam, war der Saal mit der schönen Feenkönigin verschwunden und er stand vor einer Wand aus ewigem Schnee. Er mochte noch so sehr nach dem Eingang schauen. Das Tor – das Schloss – war und blieb verschwunden!

In der Ferne sah er die Hütten seines Dorfes. Er hielt die Geschenke der Feenkönigin in seiner Hand, als er zuerst auf die Weide hinuntereilte. Doch auf der Weide war kein einziges Schaf mehr zu sehen. „Wohin mögen sie sich verlaufen haben?“ Er eilte weiter zu seiner Hütte. Seine Frau erschrak, als sie ihn sah, wie vor einem Geist: “Mann, wo warst du nur? Ein ganzes Jahr lang haben wir deinen Tod beweint!“ Da begriff der Schäfer, dass während er sich im Palast der Feen aufgehalten hatte, ein Jahr vergangen war und dass seine Schafe sich längst in alle Winde verlaufen hatten.

Er zeigte seiner Frau und seinen Kindern die Feengeschenke. „So will ich nun die Saat in den Garten säen“ – Doch mit Erstaunen bemerkte er, dass die Saat aus dem kleinen Säckchen für viele Felder reichte. Am nächsten Morgen blühte – wie durch „Zauberhand“ – im ganzen Garten und auf den Feldern hinter dem Garten, dort wo sonst die Schafweiden gewesen waren- unzählige Blumen mit blauen Blütenkelchen alle zur Sonne gestreckt. Staunend standen der Schäfer und seine Frau und seine Kinder vor diesem Wunder. Da erschien plötzlich vor ihnen die Feenkönigin, die Krone aus Tautropfen im Haar. “Diese Blumen sind nicht nur schön, diese Blumen sind auch sehr nützlich. Pflegt ihr sie gut, so werden sie euch und alle anderen armen Leute reichlich kleiden.“ Bevor sie noch ein Wort des Dankes hervorbrachten war die Feenkönigin verschwunden, wie eine Schneeflocke die auf der Hand schmilzt. Die guten Ratschläge blieben:

Der Schäfer säte jedes Frühjahr in den Garten und auf die Felder die blaue Blumensaat und schon zum Sommeranfang blühte ein blaues Blütenmeer um sein Haus soweit das Auge reichte. Oft sah der Schäfer auch im Mondenschein der Berge die Feenkönigin seine Blumen segnen.

Seine Frau spann nach der Ernte und den Winter über feine Fäden und webte aus den Fäden Leinenstoffe „so weiß wie Schnee“. Im Dorf sprach sich das „Blumenwunder„ schnell herum. Und so kam der Flachs und somit blieb der Flachs, so heißt sie heute noch, für immer bei den Menschen.

Textnachweis: Märchen aus Rumänien

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Von Herzen wünsche ich Dir, dass auch Du das Wunder Deines Lebenstraumes erblühen läßt!

Viel Glück wünscht Dir dafür
Friederike Schiebenhöfer

Folge Deinem Traum.

Er kennt Deinen Weg.

Die blaue Blume

 

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Schneeglöckchen blühen so schön

Schneeglöckchen sind die ersten Blumen, die zu Beginn des Neuen Jahres blühen. Sie erfreuen unser kindliches Gemüt. Oft blühen sie sogar, wenn sie vom Schnee zugedeckt sind.

Schneegloeckchen

Schneegloeckchen kling

ein Volkslied

Schneeglöckchen kling,

Frühling uns bring,

bring uns den Sonnenschein,

wacht auf ihr Blümelein,

Schneeglöckchen kling, Frühling uns bring.

Vöglein trara, sind wieder da,

bau’n sich ein Nestelein,

für ihre Kinderlein.

Vöglein trara, sind wieder da.

* * * * * * *

Mit diesem Märchen schenkst Du dem Kind in Dir eine gute Geschichte.

Außerdem erfährst Du, wie es kommt, dass der Schnee dem Schneeglöckchen nichts anhaben kann. Nun wünsche ich Dir viel Freude beim Lesen.

Das Märchen vom Schnee und dem Schneeglöckchen

Der Herr hat alles erschaffen: das Gras und die Kräuter und die Blumen.

Er hatte ihnen die schönsten Farben gegeben.

Zuletzt machte er nun noch den Schnee und sagte zu ihm: „Die Farbe kannst du dir selbst aussuchen. So einer wie du wird ja wohl etwas finden.“

Der Schnee ging also zum Gras und sagte: „Gib mir deine grüne Farbe!“

Er ging zur Rose und bat sie um ihr rotes Kleid.

Er ging zum Veilchen und dann zur Sonnenblume.

Der Schnee war eitel. Er wollte einen besonnders schönen Rock haben.

Aber Gras und Blumen lachten ihn aus und schickten ihn fort.

Da setzte er sich zum Schneeglöckchen und sagte betrübt: „Wenn mir niemand eine Farbe gibt, so ergeht es mir wie dem Wind. Der ist auch dann immer so stürmisch, weil man ihn nicht sieht.“

Da erbarmte sich das Schneeglöckchen und sprach: „Wenn dir mein Mäntelchen gefällt, kannst du es nehmen.“

Der Schnee nahm voller Freude das Mäntelchen und ist seitdem weiß. Aber allen anderen Blumen ist er seitdem feind, nur dem Schneeglöckchen nicht.

* * * * * * *

Schneeglöckchen blühen so schön

Möge sich Dein Herz am Klang, dem frischen Grün und dem strahlenden Weiß dieser ersten Frühlingsblume erfreuen! Übrigens: Ich habe ein Schneeglöckchen-Lied komponiert. Wenn Du den Text und die Melodie zugeschickt bekommen möchtest, schicke mir bitte eine Mail an: lebensglueck

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Von Herzen wünsche ich Dir zur Stärkung Deiner Lebensfreude viele schöne Märchen und Schneeglöckchen in Deinem Leben!

Friederike Schiebenhöfer
Erzählerin
Autorisierte Märchentherapeutin

Schneegloeckchen

Das innere Kind erfreut sich am Glück des Menschen

Das innere Kind erfreut sich am Glück des Menschen und stärkt Deine Lebensfreude!

Das innere Kind erfreut sich am Glück des Menschen. Wir stärken unsere Lebensfreude, wenn wir im Erwachsenen- und Seniorenalter Kontakt zu ihm haben. Das Leben gestaltet sich einfacher, natürlicher und zufriedener.

Doch viele von uns haben den Kontakt zum inneren Kind verloren.

Die meisten verwirklichen heute ein Leben, das nicht ihren inneren und äußeren Vorstellungen entspricht, schon gar nicht den Wünschen des Inneren Kindes. Die meisten gehen sogar einer Tätigkeit nach, die sie hauptsächlich aus finanziellen Gründen tun, obwohl sie Jahr für Jahr feststellen, wie gerade diese Tätigkeit auf Kosten ihres Glücks, ihrer Lebensfreude, ihrer Liebe und schließlich ihrer Gesundheit geht.

Aber nahezu für alles, was Sie äußerlich antreffen, bzw. jede Situation, in die Sie geraten, findet sich eine Lösung!

Entdecken Sie, wie Sie selbst und unabhängig von anderen mit Hilfe des Inneren Kindes Ihr „Glück“ und Ihre Lebensfreude bewirken! Erkunden Sie, wie Sie aus Ihrem „Unglück“ das beste machen können. Erleben Sie, wie Sie sich auch dann geliebt fühlen können und das Innere Kind Sie begleitet, wenn Sie glauben, völlig alleine zu sein.

Mein ganz einfacher Tipp für das Innere Kind und Ihre Lebensfreude:

Lächle Deinem Herzen zu!

Das beglückt und erfreut sofort das innere Kind in Dir.

Nun erzähle ich Ihnen ein Erlebnis aus meinem Alltag. Erleben Sie, wie das Innere Kind mir geholfen hat!

Als ich zur Straßenbahn ging, wollte ich mir einen Fahrschein kaufen. Doch der Automat war kaputt. Mein Herz fing an zu klopfen. Schwarzfahren kostet in Hannover 60 Euro!!!! Nun war guter Rat gefragt. Schon kam die Straßenbahn angefahren. Schnell fragte ich das Innere Kind in meinem Herzen: „Was soll ich jetzt tun?“ Die Antwort kam sofort: „Frag den Straßenbahnfahrer.“  Schnell lief ich zu ihm hin und erzählte von meiner Not. Freundlich fragte er mich:

„Wo wollen Sie denn hin?“

Ich nannte mein Ziel. Da antwortete er mir freundlich:
„Steigen Sie einfach ein. Ich nehme Sie bis dahin mit.“

Wie freute sich das Innere Kind in mir! Es hüpfte vor Glück. Die Angst und Unsicherheit vor dem Schwarzfahren waren verflogen! Jetzt strahlte ich voller Lebensfreude! Das alles erlebte ich mit Hilfe des Inneren Kindes und dieses freundlichen Straßenbahnfahrers!

Gerne erinnere ich mich an dieses Erlebnis. Mir ist dann ganz leicht. Ich schmuzle vor Glück und Lebensfreude. Das innere Kind in meinem Herzen erfreut sich daran genauso!

Haben Sie heute schon Ihrem Herzen zugelächelt, sodaß das innere Kind in Ihnen sich erfreut und Ihre Lebensfreude stärkt?

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Möge das innere Kind Sie erfreuen Ihr Leben glücklicher, liebevoller und erfüllter zu gestalten wünscht Ihnen von ganzem Herzen
Friederike Schiebenhöfer
Autorisierte Märchentherapeutin

Lächle immer mal wieder
dem Kind in Deinem Herzen zu.
Es stärkt Dein Urvertrauen.
Du findest Deine Lebensfreude wieder
und fühlst Dich
geborgen, geliebt und willkommen.