Lehrgeschichte: Lade die Liebe ein

Lehrgeschichten und Märchen gehören für mich zum Glücklich sein im Leben dazu. Sie können auch ein ganz besonderes Mittel sein zur tiefen Entspannung, zur wohltuenden Unterhaltung und zur Harmonisierung von Leib und Seele.

Die folgende Lehrgeschichte spricht mein Herz ganz besonders an. Wie die Frau sich verhält und die 3 Unbekannten erst einmal beobachtet, bevor sie sie begrüßt und zu sich einlädt, finde ich gut. Ganz wundervoll finde ich auch, wie gleichberechtigt die Familie – also Vater – Mutter und Kind – sich zuhören, die jeweilige Meinung gelten lassen und sich gemeinsam für die Weisheit ihres Kindes entscheiden. Doch lese jetzt selber die schöne Lehrgeschichte. Genieße dabei Dein Glücklich sein und lasse Dich von DER LIEBE Deines Herzens durchströmen.

Lehrgeschichte Lade die Liebe ein

Lade die Liebe ein!

Eines Tages im Frühling, als die Bäume in Blüte standen und die Vögel ihre Nester bauten, schaute eine Frau aus ihrem Fenster hinaus und sah auf der Straße 3 Menschen stehen.

Diese sahen so aus, als ob sie auf großer Wanderung waren und dass sie sehr weise geworden waren.

Als die Frau die drei Unbekannten eine Weile beobachtet hatte, fühlte sie ein starkes Verlangen, sie in ihr Haus einzuladen. Sie grüßte die drei und fragte sie, ob sie in ihr Haus kommen wollen, um mit ihr zu speisen.

Da antwortete der eine: „Danke liebe Dame für Deine herzliche Einladung, aber es kann und darf nur einer von uns Dich besuchen.“ Und er zeigte noch auf den alten Weisen zu seiner Rechten und fügte hinzu: „Sein Name ist Reichtum.“ Dann wandte er sich dem Mann zu seiner Linken zu und sagte: „Und dieser ist Glück, und mein Name ist Liebe.
Jetzt wähle bitte in Deinem Herzen, wen von uns Du in Dein Haus einladest.“

Die Frau war höchst erstaunt und wandte sich ihren Lieben zu und erzählte, was sich gerade draußen zugetragen hatte.

Ihr Mann war begeistert und antwortet: „Wunderbar, lass uns doch Reichtum in unser Haus einladen!“

Seine Frau war aber damit nicht zufrieden und erwiderte: „Nein, es ist viel wichtiger glücklich zu sein. Wir sollten lieber Glück einladen.“

Aber das Kind, das dies alles mit angehört hatte, sprach: „Wäre es nicht viel schöner und besser, dass wir Liebe zu uns einladen?“

Als der Vater die Freude seines Kindes sah, sagte er: „Ja, liebe Frau, geh hinaus und lade Liebe als unseren Dauergast ein!“

Die Frau lächelte, nickte mit dem Kopf und ging hinaus zu den drei Wanderern und wandte sich zur Liebe: „Bitte, Liebe, trete in unser Haus ein und sei unser Dauergast.“

Liebe sagte sogleich zu.

Und als der Gast hereinkam, waren Mann, Frau und Kind nicht wenig erstaunt, dass ihm auch Glück und Reichtum folgten.

Die drei lächelten und sprachen wie im Chor: „Ja, liebe Gastgeber, ihr habt die allerbeste Wahl, die Herzens-Wahl, getroffen. Wenn ihr einen der beiden, Glück und Reichtum, eingeladen hättet, wären die zwei anderen draußen geblieben.

Da ihr aber Liebe zu Euch gebeten habt, gehen die anderen immer mit, denn Liebe vereint uns alle Drei.“

Neu erzählt von © Jean Ringenwald

Du magst diese Lehrgeschichte und möchtest sie für Dein glücklich sein und Dein liebevolles Leben anwenden? Dann empfehle ich Dir: lese sie Dir immer wieder laut und in Ruhe vor. Fühle dabei und auch anschließend Deine Bilder und Erkenntnisse. Nehme ganz besonders wahr, wie die Familie gemeinsam die beste Lösung findet und danach handelt.

Sehnst Dich danach und möchtest lernen, was Liebe wirklich für Dich ist? Wie Du sie am schönsten und besten leben kannst, lade ich Dich herzlich zu dem Liebes-Erlebnistag ein. Was Du an diesem wohltuenden, stärkendem und heilenden Tag erleben wirst, erfährst Du hier:LiebeserlebnistagDu möchtest mit der Liebe Deines Herzens Dein glücklich sein im Leben für Deinen märchenahften Alltag und erfüllenden Beruf neu schöpfen? Wie es in vier unvergesslichen, liebevollen und versöhnlichen Tagen möglich ist, entdeckst Du, wenn Du auf das Bild klickst:

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Die Lehrgeschichte Lade die Liebe ein läßt Dich augenblicklich die großartige Liebeskraft, das Glücklich sein und den Reichtum Deines Herzens erleben.

 

Das Selbstwertgefühl stärken mit Märchen

Das Selbstwertgefuehl staerken mit Märchen

Das Selbstwertgefühl stärken gibt mehr Selbstvertrauen. Danach sehnen wir uns, wenn wir uns unglücklich fühlen, niedergeschlagen sind, Enttäuschungen erleben und das Vertrauen in uns selber verloren haben. Da wäre es gut, diese Stimmungen und Erlebnisse zu nutzen, um inne zu halten. So kommen wir wieder zur Ruhe, können das Selbstwertgefühl stärken und in uns selber entdecken:

Sei Du selbst.
Lebe Dich,  so wie Du wirklich bist.
Finde in der Tiefe Deines Wesens Dein Lebensglück.

Das Selbstwertgefühl staerken gibt mehr Selbstvertrauen.

Doch schnell legt der Verstand sein Veto ein und meint vorgeben zu müssen, was das beste für uns ist, wie und mit welchen Methoden wir das Selbstwertgefühl stärken und unser Selbstvertrauen wiederfinden.

Doch weiß der Verstand wirklich die besten Lösungen für unsere Probleme?
Kommen wir mit unserem gewohnten Denken der Verwirklichung unserer tiefen Wünsche und Sehnsüchte näher?
Weiß er, was gut ist für unser Herz, unsere Gefühle und unsere Seele, uns geborgen und geliebt zu fühlen?

Wohl kaum.

Doch wie kannst Du in schweren Zeiten, wo die Probleme wie ein schwerer Rucksack auf Deinen Schultern drücken, herausfinden: was gibt Dir Deine Zuversicht, Dein Lebensglück und Dein Selbstvertrauen wieder zurück? Ja, was ist Deine beste Art, Dein Selbstwertgefühl zu stärken?

zum Glück gibt es diese einfache, natürliche und wunderbare Hilfe, mit der Du Dein Herz und Deine Seele gleichermaßen berühren, beflügeln  und stärken kannst:

Es ist das Märchen!

Mit Hilfe des Märchens können wir Menschen Wertvolles schöpfen:
– das Herz wird einfühlsam angesprochen,
– durch das Märchen fühlt sich jeder geborgen und geliebt,
– findet Erholung, Entspannung und neue Kräfte,
– entdeckt neue Freude und Mut,
– ungewöhnliche und wundervolle Lösungen im Alltag.
– Schließlich führt es zum Höchsten Ziel des Lebens:
sich königlich, glücklich und geliebt zu fühlen.

Entdecke gleich die beflügelnde Wirkung der Märchen für Dein Lebensglück. Fühle, wie es Dein Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen stärkst in diesem wundervollen Märchenbeginn:

Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich

„In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebte ein König, dessen Töchter waren alle schön, aber die jüngste war so schön, daß die Sonne selber, die doch so vieles gesehen hat, sich verwunderte, sooft sie ihr ins Gesicht schien.
Nahe bei dem Schlosse des Königs lag ein großer dunkler Wald, und in dem Walde unter einer alten Linde war ein Brunnen; wenn nun der Tag recht heiß war, so ging das Königskind hinaus in den Wald und setzte sich an den Rand des kühlen Brunnens; und wenn sie Langeweile hatte, so nahm sie eine goldene Kugel, warf sie in die Höhe und fing sie wieder; und das war ihr liebstes Spielwerk.“

© Brüder Grimm (Ausgabe 1857)

Sehnst Du Dich nach so einem märchenhaft schönen und königlichen Ursprung für Dein Leben?

Möchtest Du Dich geborgen und geliebt fühlen?

Wünschst Du Dir mehr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen?

Wie Du diese hohen Qualitäten in Dir selber an 4 unvergleichlichen Tagen schöpfen kannst, entdeckst Du hier: http://gluecklich-sein-im-leben.de/angebote/maerchentherapie/

friederike

Möchtest Du gleich mehr erfahren? Dann rufe mich zur Terminreservierung  am besten gleich an.

Telefon: 0511 – 853 453 * 11 – 13 Uhr und 17 – 19 Uhr

Gerne begleitet Dich auf Deinem Weg zur Stärkung Deines Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens

Friederike Schiebenhöfer
Autorisierte  Märchen- und Licht-Therapeutin
Autorisierte Licht- und Lebenstrainerin, Coaching, ganzheitliche Lebensbegleitung

Du möchtest mir eine Nachricht zukommen lassen?

Gerne! Mache unten einfach Deine Angaben und klicke auf Abschicken. Ich werde mich in Kürze mit Dir in Verbindung setzen:

 

„Der Weg,
den das Märchen Dir zeigt,
ist schlichtweg
Dein Lebens-Weg.“

Mut für Deinen Lebensweg

Mut und Freude machen kostbare Lehr-Geschichten und Märchen.

Gerade in schweren Zeiten, wenn mal wieder ein Problem oder eine Schwierigkeit gelöst werden möchte, helfen mir kostbare Lehr-Geschichten und auch Märchen. Sie eröffnen mir einen anderen Blickwinkel auf das Leben. Sie machen mir auch Mut, das Problem oder die Schwierigkeit als Hinweis oder Weg-Weiser anzunehmen.

Mut und Freude macht mir auch meine Lieblings-Lehr-Geschichte:

Mut für Deinen Lebensweg

„Ein finsterer Mann ging durch eine Oase. Da hob er einen schweren Stein auf und legte ihn in die Krone einer jungen Palme. Mit einem bösen Lachen ging er nach Hause.

Die junge Palme schüttelte sich und bog sich. Sie versuchte die last abzulegen. Doch es gelang ihr nicht. Der Stein saß zu fest in ihrer Krone. Da krallte de junge Baum sich tiefer in den Boden und stemmte sich gegen die steinerne Last nach oben. Seine Wurzeln erreichten das kühlende Wasser in der Erde. Seine Blätter streckten sich zum Sonnenlicht. Beide halfen ihm, sich zu einem königlichen und starken Baum zu entwickeln.

Nach Jahren kam der finstere Mann an diese Stelle und wollte nachsehen, wie evrkrüppelt diese Palme aussehen würde. Doch er konnte keinen verkrüppelten Baum entdecken.

Plötzlich beugte sich die schönste und größte Palme zu ihm hernieder und er konnte sehen, dass ein großer Stein in ihrer Krone lag. Der Baum sprach: „Guter Mann, ich muß Dir danken. Deine Last hat mich erst stark gemacht.“

Ein Märchen aus Afrika

Möchtest Du wissen, was mir bei diesem Märchen Mut und Freude macht?

Die Palme verweilt nicht in ihrer Schwierigkeit und Problem. Sie jammert und beklagt auch nicht ihre Situation Sie findet die beste Lösung und wird trotz des großen Steines in ihrer Krone eine große, königliche Palme.

Nun zu Dir.

  • Bist Du gerade in einer Lebensphase, wo Du Dich fragst wie es weitergehen soll?
  • Möchtest Du lernen, das Negative als Richtungsweiser und Antriebskraft anzuwenden, für das was ansteht?

Dann wünsche ich Dir Mut, Lösungen zu finden und Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren!

Übrigens: Mit meiner liebevollen und lösungsorientierten Begleitung kannst Du in 4 unvergesslichen Tagen Deinen Alltag und Beruf neu schöpfen!

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Mit diesem Lernprogramm, Selbstcoaching und Training kannst Du gleich zu Hause beginnen.  Endecke, wie die Krisen und Chancen Deines Lebens Dich in Bewegung und vorwärts bringen!


Entdecke und vertiefe, was Du Dir sehnlichst wünschst!
Es ist schon in Dir anwesend.
Stärke Dein Vertrauen.
Schöpfe und verwirkliche es mit Freude und Mut.

Gerne begleitet Dich auf diesem sanften, liebevollen und erfüllenden Weg
Friederike Schiebenhöfer
Autorisierte Märchentherapeutin

Du hast Fragen oder Wünsche? Dann notiere sie hier und klicke auf Abschicken. Ich melde mich so schnell wie möglich bei Dir!

Der Wundergarten, ein Märchen von Freundschaft und Hoffnung

der Wundergarten

Der Wundergarten, ein Märchen aus Kasachstan

Genieße dieses Märchen und nehme Dir immer wieder Zeit, für Deine Inneren Märchenbilder. Es schenkt Dir Ruhe, Kraft und glücklich sein für Dein märchenhaftes Leben. Jetzt wünsche ich Dir viel Freude mit dem Märchen Der Wundergarten!

Einst lebten zwei Freunde, die hießen Asan und Hasen und waren sehr arm. Asan bestellte ein winziges Feld, und Hasen weidete eine kleine Herde Schafe, und so fristeten sie ihr kümmerliches Leben. Beiden Freunden war die Frau gestorben, aber Asan hatte eine schöne, zärtliche Tochter, seine einzige Freude, und Hasen einen gehorsamen kräftigen Sohn, seine ganze Hoffnung.

Im Frühling, als sich Asan für die Feldarbeit rüstete, suchte seinen Freund Hasen ein schweres Unglück heim. Der Winter kehrte noch einmal mit Kälte und Schnee zurück und überzog alles Gras mit einer Kruste aus Eis, und so verendete Hasens Herde bis zum letzten Stück. Da war Hasen verzweifelt. Er verlor jede Hoffnung und weinte, und sein Sohn musste ihn stützen, als er zu Asan hinüberging. »Ich bin gekommen«, sprach er, »weil ich mich von dir verabschieden will. Meine Schafe sind umgekommen, und ohne sie bleibt auch mir nur der Tod.« Als Asan dies hörte, kamen auch ihm die Tränen. Er umarmte Hasen und sprach: »Lieber Freund, die Hälfte meines Herzens gehört dir. Deshalb weise mich nicht ab und nimm auch die Hälfte meines Feldes als deinen Besitz. Vergiss deine Sorgen und greif zum Spaten, sing ein Lied und geh an die Arbeit!« So bestellte Hasen von diesem Tag an das halbe Feld seines Freundes, und die Monate und Jahre vergingen.

der Wundergarten - Ruhe finden für Dein Glücklich sein im LebenEinmal, als Hasen gerade wieder dabei war, die Erde umzugraben, hörte er unter dem Spaten plötzlich ein seltsames Klirren. Schnell grub er an dieser Stelle weiter und entdeckte einen mit Goldmünzen gefüllten alten Kessel. Außer sich vor Freude lief Hasen mit seinem Fund zu der Lehmhütte, in der Asan lebte. »Freu dich, freu dich, Asan«, rief er schon von weitem, »dir ist ein großes Glück zuteil geworden! Ich habe aus deinem Boden einen Kessel voll Gold ausgegraben! Jetzt bist du ein reicher Mann!« Asan lachte und sagte: »Aber das Gold gehört nicht mir, sondern dir, denn du hast das Gold doch auf deinem Stück Land gefunden! « »Nein, nein«, widersprach Hasen, »ich weiß, du bist großzügig und hast mir das Feld geschenkt, aber doch nicht auch das, was in der Erde versteckt ist.« »Lieber Freund«, antwortete Asan, »alles, was sich in der Erde verbirgt, gehört dem, der sie im Schweiße seines Angesichts bearbeitet.« So redeten sie hin und her und konnten sich nicht einigen. Endlich sagte Hasen: »Schluss jetzt! Du hast einen erwachsenen Sohn, ich habe eine heiratsfähige Tochter, und die beiden lieben sich seit langem. Verheiraten wir sie miteinander und schenken ihnen das Gold, so werden sie keine Not leiden müssen.«

der Wundergarten in Dir: Kraft schöpfen für Dein glücklich sein im LebenAls die beiden Kinder erfuhren, was ihre Väter beschlossen hatten,

waren sie überglücklich und feierten noch am selben Tag Hochzeit. Sie richteten sich in Hasens Lehmhütte ein, und Hasen zog zu Asan. Gleich am nächsten Morgen aber, die Sonne war eben erst aufgegangen, kamen die Neuvermählten mit dem Gold zu ihren Vätern und standen mit sorgenvoller Miene vor ihnen. »Was ist geschehen, Kinder?« riefen Asan und Hasen erschrocken. »Was für ein Unglück hat euch so früh hergeführt?« »Wir sind hier, um euch zu sagen, dass es uns nicht zusteht, über dieses Gold zu verfügen und dass wir auch ohne es reich genug sind. Unsere Liebe ist wertvoller als alle Schätze der Welt.« Und sie stellten den Kessel in die Mitte der Hütte auf den Boden und gingen. Da entbrannte der Streit, wem der Schatz gehöre, aufs Neue zwischen den beiden Freunden, und sie beschlossen, einen berühmten Weisen aufzusuchen, welcher weit draußen in der Steppe lebte.

der Wundergarten: Entdecke Deinen Weg zum Berg und goldenen Schloß in DirrNachdem sie viele Tage gewandert waren,

kamen sie endlich zu seinem Zelt, einer ärmlichen schwarzen Kibitka, welche auf einem einsamen Platz mitten in der Einöde stand. Sie traten ein. Der Weise saß auf einem kleinen, zerschlissenen Filzteppich, und neben ihm saßen seine vier Schüler, zwei auf jeder Seite. Die beiden Ankömmlinge verneigten sich tief vor dem Weisen, und er fragte: »Was für ein Ungemach führt euch zu mir, liebe Freunde?«

Da erzählten sie ihm von ihrem Streit, und er hörte ihnen ruhig zu. Nachdem er lange geschwiegen hatte, wandte er sich an seinen ältesten Schüler und fragte: »Wie würdest du an meiner Stelle entscheiden?« »Ich würde befehlen, dass alles Gold zum Khan gebracht werden sollte«, antwortete der älteste Schüler, »denn der Khan ist Herr über alle Schätze der Erde.« Der Weise runzelte die Stirn und fragte den zweiten Schüler: »Und du, wie würdest du an meiner Stelle entscheiden?« »Ich«, entgegnete der zweite Schüler, »würde das Gold behalten, denn das, worauf Streitende verzichten, gehört laut Gesetz dem Richter.« Der Weise machte ein finsteres Gesicht, fragte aber den dritten Schüler dann ebenso ruhig wie zuvor: »Und wie würdest du dich verhalten?« »Da das Gold keinem gehört und keiner es haben will, würde ich es wieder vergraben«, erwiderte der dritte. Darauf verdüsterte sich die Miene des Weisen noch mehr, doch fragte er zu guter Letzt auch den vierten Schüler, welcher der jüngste war: »Und was ist deine Meinung, mein Kind?«

der Wundergarten: Schöpfe in 4 Tagen neuen Schwung und Kraft für Dein Leben»Ach, mein Lehrer«, erwiderte der jüngste, »verzeih mir meine Offenheit! Ich würde das Gold dazu verwenden, in der dürren Steppe einen großen, schattigen Obstgarten zu pflanzen. Und alle, die müde und hungrig sind, würde ich einladen, sich darin auszuruhen und sich an den süßen Früchten sattzuessen.«

Der Weise erhob sich, umarmte den Schüler und sprach:

»Wie recht haben doch jene, welche sagen: >Halte den jüngeren für älter als dich selbst, wenn er klug ist.< Dein Urteilsspruch, mein lieber Sohn, ist gerecht. Nimm deshalb das Gold und geh damit in die Hauptstadt! Kaufe dort den besten Samen und pflanze auf deinem Heimweg in der Steppe einen Garten, wie du ihn beschrieben hast; so wird die Erinnerung an dich und an die edlen Menschen, welche das Gold brachten, ewig leben.«

Der Jüngling füllte das Gold in einen Sack, warf ihn sich über die Schulter und machte sich auf den Weg. Lange wanderte er durch die weite Steppe, bis er schließlich glücklich die Hauptstadt des Khanates erreichte. Er ging auf den Basar und drängte sich durch die lärmende Menschenmenge. Er betrachtete staunend die seltsamen Waren und die bunten Stoffe und hielt Ausschau nach Händlern, die guten Fruchtsamen feilboten. Plötzlich ertönten in seinem Rücken der Ton einer Glocke und lautes Geschrei.

Auf zum heiligen Berg Deiner SeeleEr wandte sich um und sah eine endlose Karawane näherkommen.

Doch anstatt mit Säcken waren die Kamele mit lebendigen Vögeln beladen, mit Tausenden von Vögeln, die man in Bergen und Wäldern, in Wüsten und Steppen gefangen und an den Beinen zusammengebunden hatte. Ermattet schlugen sie mit ihren zerzausten Flügeln, so dass Wolken vielfarbiger Federn in der Luft schwebten. Bei jedem Schritt der Karawane schlugen ihre Köpfe hart gegen die Flanken der Lasttiere, und angstvolle, jämmerliche Laute drangen aus ihren geöffneten Schnäbeln. Der Jüngling konnte dieses Schauspiel nicht ertragen. Sein Herz krampfte sich zusammen, und so drängte er sich durch die dichte Menge der neugierigen Zuschauer, bis er vor dem Anführer der Karawane stand. Er verbeugte sich höflich vor ihm und fragte: »Wer, Herr, hat diese wunderschönen Vögel zu solch furchtbaren Qualen verurteilt? Und wohin bringt ihr sie?« »Wir sind auf dem Weg zum Palast des Khans; die Vögel sind für die Tafel des Khans bestimmt. Fünfhundert Tscherwonzen zahlt er uns dafür.« »Wirst du sie freilassen, Herr, wenn ich dir zweimal soviel Gold gebe?« fragte der Jüngling. Der Karawanenführer musterte ihn verächtlich und setzte seinen Weg fort. Da warf der Jüngling seinen Ledersack von der Schulter und schüttete ihn vor den Augen des überraschten Mannes aus.

Der wollte seinen Augen nicht trauen, als er sah, welcher Reichtum auf einmal zu seinen Füßen lag, und befahl seinen Begleitern sogleich, die Vögel loszubinden. Wie eine Sturmwolke flogen die befreiten Vögel zum Himmel auf, und es waren so viele, dass sich der helle Tag im Nu in finstere Nacht verwandelte. Lange schaute der Jüngling den Vögeln nach, die sich eilig entfernten, und als er sie aus den Augen verloren hatte, hob er den leeren Ledersack auf und machte sich auf den Rückweg. Sein Herz war voll Freude, und sein Schritt war leicht, und er sang ein fröhliches Lied.

Je näher er aber seinem Heimatort kam, umso trauriger wurde ihm zumute,

und es überkam ihn bittere Reue. »Wer hat mir das Recht gegeben, mit fremdem Eigentum nach eigener Lust und Laune umzugehen? Habe ich nicht selbst angeboten, einen schönen Garten für die Armen und Elenden zu pflanzen? Was sage ich nun meinem Lehrer und den gutherzigen Menschen, von denen ich das Gold erhalten habe?«, so jammerte er vor sich hin, bis ihn die Verzweiflung übermannte. Er warf sich auf die Erde und weinte bitterlich; er wünschte seinen Tod herbei und schlief endlich erschöpft ein. Wie er aber schlief, hatte er einen seltsamen Traum: Ein bunter Vogel kam geflogen, setzte sich ihm auf die Brust und sang mit silberheller Stimme: »Mitleidiger Jüngling, verliere nicht den Mut! Was du getan hast, glaube mir, war gut! Die Vögel, die nun frei sind, wissen, dass sie dir für ihr Leben danken müssen. Wach auf! Du musst dich nicht mehr grämen, denn was du sehn wirst, trocknet deine Tränen.« Als der kleine Vogel sein Lied zu Ende gesungen hatte, breitete er die Flügel aus und flog davon.

Der Jüngling schlug die Augen auf und war starr vor Staunen: Die ganze weite Steppe war mit Vögeln übersät, welche sich sonderbar betrugen. Sie scharrten den Boden auf, warfen mit ihren Schnäbeln Samenkerne hinein und strichen mit ihren Flügeln Erde darüber. Der Jüngling sprang auf, die Vögel stoben in einer Wolke zum Himmel empor, und wieder verwandelte sich der helle Tag in finstere Nacht. Es dauerte nicht lange, da geschah ein noch größeres Wunder. Aus allen Samen, welche die Vögel verscharrt hatten, sprossen zarte Pflänzchen, wurden größer und größer und wuchsen zu kräftigen Bäumen mit prächtigem, glänzend grünem Laub auf. Bald standen die Bäume in voller Blüte, und ein süßer Duft erfüllte die Luft. Dann vergingen die Blüten, und die Äste neigten sich unter der Last herrlicher goldgelber Äpfel. Unübersehbar und unzählbar war die Menge der Bäume. Ihre glatte Rinde schimmerte wie Bernstein, und zwischen ihren schlanken Stämmen leuchtete das Grün fruchtbarer Weingärten; man sah Beerensträucher und Marillenbäumchen und sonnige Wiesen mit saftigem Gras und feuerroten Tulpen. Die schattigen Wege waren mit Blütenblättern bedeckt, in den künstlich angelegten Gräben, den Aryks, rieselte kühles Wasser über bunte Edelsteine, und überall schwirrten Vögel und sangen ebenso schön wie der, welcher dem Jüngling im Traum erschienen war. Ob er wohl noch immer träumte? Er rief laut einige Worte, um sich zu vergewissern, dass er wach war, und hörte die eigene Stimme so klar und deutlich wie das vielstimmige Echo; nein, der Garten war kein Trugbild. Er verschwand nicht.

So schnell er konnte,

eilte der Jüngling zur Kibitka des Weisen und erzählte dort, was er seit seinem Fortgehen erlebt hatte. Der Weise und seine drei Schüler, Asan und Hasen und das junge Ehepaar, sie alle hörten ihm staunend zu und machten sich gleich auf den Weg, um den herrlichen Garten zu sehen. Die Nachricht von dem Wundergarten verbreitete sich schnell in der ganzen Steppe, und so waren die Reiter des Khans auf ihren feurigen Pferden als erste dort. Als sie aber in den Garten eindringen wollten, wuchs plötzlich eine hohe Mauer mit sieben fest verschlossenen Toren aus dem Boden. Da richteten sie sich in ihren geschnitzten Sätteln auf und streckten die Hände nach den goldenen Früchten aus. Sobald aber einer die herrlichen Äpfel berührte, sank er tot zu Boden, und als die übrigen dies sahen, packte sie Angst und Schrecken, und sie jagten in wilder Flucht davon.

Bald darauf erreichten der Weise und seine Schüler und Asan und Hasen und ihre Kinder den Garten, und mit ihnen kamen Arme von überall her. Da sprangen die eisernen Schlösser auf, die Tore öffneten sich sperrangelweit und ließen sie ein. Männer und Frauen, alte und junge, und Kinder strömten in den Garten. Sie gingen auf weichen Blütenteppichen dahin, und die Blüten welkten nicht. Sie tranken klares Wasser aus den Aryks, und das Wasser blieb klar und rein. Sie pflückten Früchte von den Bäumen, und die Früchte wuchsen gleich wieder nach. Den ganzen Tag über tönten im Garten die Klänge der Dombra und lustige Lieder und fröhliches Lachen. Und wenn es Abend wurde und Dämmerung die Erde einhüllte, strahlte ein sanftes blaues Licht von den Früchten aus, und die Vögel sangen leise.

Dann legten sich alle unter den Bäumen im duftenden Gras zur Ruhe und schliefen zufrieden und glücklich ein.

* * * * * * *

Geschichten und Märchen Erzählen lernen beginnt zuhause
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Der Wundergarten in Dir: Erkunde Deinen Inneren Wundergarten mit:

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„Die Berg-Meditation
ist wesentlich mehr als eine Meditation.

Sie ist:
– ein einfacher, natürlicher Weg zur Inneren
und äußeren Welt.

– ein Finden der Seelen-Ruhe
und des tiefen Friedens.“

Zitat von © Jean Ringenwald aus der Berg-Meditation

Märchen schenken Entspannung, Freude und Leichtigkeit

Märchen schenken Entspannung, Freude und Leichtigkeit! Das folgende Märchen vom Himmelsflicken ist mein Lieblingsmärchen im Sommer. Es erzählt von der Sonne und dem Mond. Die beiden haben zusammen viele Kinder. Es sind die Sterne. Sie leuchten und glitzern fröhlich am Himmel. Doch bald ist der Himmel zu eng für eine so große Familie! Was die Sonne für eine Idee hat und welche märchenhafte Lösung und Hilfe sie findet,  entdecke in dem Märchen.

Genieße das Märchen in Entspannung, Freude und Leichtigkeit! Ich wünsche Dir viel Freude beim Lesen 🙂Märchen schenken Entspannung

 

Das Märchen vom Himmelsflicken

Als Sonne und Mond noch jung waren, lebten sie jahrelang zu zweien. Dann aber wuchs die Familie, denn kleine Sternenjungen und -mädchen wurden geboren. Am Firmament war es nun viel lustiger. Fröhlich glitzerten und schillerten die Sterne. Es wurden ihrer immer mehr, bald war der Himmel zu eng für eine so große Familie.

Da besorgte sich die Sonne blauen Stoff, und weil sie gut schneidern konnte, machte sie das Himmelszelt weiter, auf daß alle Platz hätten. Stoff war schon damals lang und schmal, das Firmament aber war rund und gewölbt. Die Sonne zerschnitt den Stoff darum in lange dreieckige Stücke. So blieben viele blaue Flicken übrig. Die Sonne mochte sie nicht wegwerfen, denn sie war eine sparsame Hausfrau. Sie zeigte die Flicken dem Meer und sprach: „Kannst du sie brauchen? Es ist guter Stoff, und er hat eine sehr schöne Farbe.“

Das Meer schaute sich die Flicken an, überlegte und schüttelte sein weißes Haupt.

„Die Farbe steht mir, aber die Flicken sind gar zu klein. Ich weiß nichts damit anzufangen. Meine Grenzen sind zu weit. Hab Dank für das Angebot.“

Im Sommer, als der Weg der Sonne dicht über die nördlichen Eisflächen führte, nahm sie die blauen Stoffreste mit und zeigte sie den Schneefeldern.

„Könnt ihr die Flicken irgendwie verwenden? Schaut, was für guter Stoff, und wie rein die Farbe ist!“

Die weißen Flächen berieten sich miteinander und antworteten: „Der Stoff ist wirklich gut, und die Farbe würde zu uns passen. Aber hier ist immerzu Schneegestöber und Sturm. Nach ein paar Stunden wäre von den Flicken keiner mehr aufzufinden. So können wir dein Geschenk leider nicht annehmen.“

Da zeigte die Sonne die blauen Himmelsflicken dem üppigen Tropenwald. Anmaßend antwortete dieser: „Was soll ich mit der Handvoll jämmerlicher Fetzen? Bei meiner üppigen Farbenpracht könnte ich jeden Tag zehnmal mehr weggeben, und man würde es nicht einmal bemerken.“

Nun wußte die Sonne nicht, wem sie die Stoffreste noch anbieten sollte. Sie trug sie eine Zeitlang in der Tasche und vergaß sie dann.

An einem Sommerabend, als sie über ein Kornfeld wanderte, bemerkte sie einen Bauern, der leichten Schrittes und fröhlich nach Hause ging und dabei eine Melodie vor sich hin summte.

Die Sonne blieb einen Augenblick stehen und fragte den Mann: „Bist du denn nach des Tages Mühe nicht müde, dass du so heiter heimwärts strebst?“

„O nein“, entgegnete der Mann. „Seit mehreren Tagen bin ich nach der Arbeit nicht mehr so erschöpft. Mein Acker ernährt nicht nur meinen Körper, er erfreut mir auch mein Geist und Herz. Jeden Abend pflücke ich im Kornfeld einen Strauß der schönsten Blumen.“

Die Blüten, die er der Sonne vorwies, strahlten in reinem Blau.

„Meine Frau freut sich über die Blumen, und mir schmeckt das Essen besser, wenn sie in der Vase neben dem duftenden Brotlaib stehen.“
Die Sonne steckte verstohlen die Hand in die Tasche, und da hatte die Tasche ein Loch…

Am nächsten Tag waren in der Tasche der Sonne keine Flicken mehr, dafür blühten auf allen Roggenfeldern zwischen goldgelben Halmen himmelblaue Kornblumen.

Quelle und Copyright: Venda Sðelsepp, Plitsch, der junge Spatz und andere estnische Tiermärchen, Tallinn 1974, S. 60

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Sonnige Märchengrüße
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Autorisierte Märchentherapeutin
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Die goldene Kugel stärkt Dein Geborgen- und Geliebt-Sein!

Die goldene Kugel stärkt Dein Geborgen- und Geliebt-Sein! Dieses Märchen zeigt den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wie sogar das Negative genutzt werden kann. Das ersehnte Ziel, die Erlösung der Liebe wird zu erreicht! Das junge Königspaar regiert ihr ganzes Land in Weisheit und Liebe!

Die goldene Kugel, dieses Märchen stärkt Dein Glücklich- und Zufrieden-Sein.

Die goldene Kugel stärkt, wie im Märchen, Dein Glücklich- und Zufrieden-Sein.

So wie ein Haus, egal wie hoch es ist, nur sicher stehen kann, wenn es ein stabiles Fundament hat, so kannst auch Du nur sicher, voller Vertrauen und Zuversicht in Deinem Leben vorangehen, wenn Du Dich geborgen und geliebt fühlst.

Der königliche Ursprung in der Märchentherapie, die keine Therapie im eigentlichen Sinne von Symptombehandlung oder sogar Entmündigung ist, hilft dem Therapiegast, wieder Anschluß an das Ur-Vertrauen des Inneren Kindes, an den königlichen Ursprung des Menschen zu finden.

Erlebe jetzt das 1. Urbild Deines Lebens in dem Märchen Die goldene Kugel

1. Der Königliche (Göttliche) Ursprung

„Es war einmal ein König und eine Königin, die hatten sich von Herzen lieb, und sie lebten zusammen im Goldenen Schloss. Und da sie sich so sehr liebten, wünschten sie sich sehnlichst ein Kind und das kam auch. Und der König und die Königin freuten sich über alle Maßen.

Sie ließen das Kind wachsen und gedeihen und umsorgten es mit großer Sorgfalt und Liebe.“

Urheber und © Jean Ringenwad

Wie stärkt die goldene Kugel Dein Geborgen- und Geliebt-Sein?

In dem Märchen Die goldene Kugel erlebst Du die 7 Ur-Bilder des Lebens. Sie beschreiben die natürlichen, inneren Prozesse, lebendig und einfach, die sich in Deinem Denken und Fühlen fortwährend abspielen.

Gleich zu Beginn, im 1. Ur-Bild des Lebens des Märchens Die goldene Kugel erlebt das königliche Kind seinen Ursprung des Glücks! Es wird aus der tiefen Liebe des Königs und der Königin geboren. Beide wünschen sich von ganzem Herzen ein Kind. Und wie groß ist ihre Freude, als sie es bekommen!

Diese Märchenbilder wirken unglaublich heilend, da den meisten Menschen so ein vollkommener, freilassender und fürsorglicher Start ins Leben nicht vergönnt war oder ist.

Doch auch Du trägst diese fürsorgliche und liebende Kraft wie eine goldene Kugel in der Tiefe Deines Herzens. Du erlebst, fühlst und stärkst sie, wenn Du zur Ruhe kommst und Dich Deiner Inneren Lebenskraft, dem Höhere Selbst, der Sonne Deines Herzens zuwendest.

Die goldene Kugel stärkt Dein Geborgen- und Geliebt-Sein!

Deine eigenen, inneren Märchenbilder entfalten sich in der Ruhe Deiner Seele und dem  Frieden Deines Herzens. Liest oder hörst Du das Märchen Die goldene Kugel, erlebst, stärkst und vertiefst Du sofort Dein Geborgen- und Geliebt- Seins!

Auch wenn Dein Lebensbeginn ganz anders war, schwierig oder schmerzhaft: mit Hilfe des 1. Urbildes im Märchen Die goldene Kugel stärkst Du  das Vertrauen in Deine Innere Gegenwart. Sie ist die Quelle für Dein Geborgen- und Geliebt- Sein. Die Innere Gegenwart die das Fundament Dein glückliches, märchenhaftes und erfülltes Leben!

Hier kannst Du gleich damit beginnen: Die goldene Kugel stärkt Dein Geborgen- und Geliebt-Sein!

1. Das Märchen Die goldene Kugel

„Kann ich das auch, so einfach meine Geborgen- und Geliebt-Sein stärken?“

JA!

Entdecke es in dem kostenlosen Beratunsgegspräch! Du erlebst dann sofort die wohltuende und effektive Wirkung der Märchentherapie! Gemeinsam legen wir dann eine Vorgehensweise fest,wie Du Dein Geborgen- und Geliebt-Sein stärken kannst.

Rufe mich zur Terminreservierung am besten gleich an:

0511 – 853 453

11 – 13 Uhr oder 17 – 19 Uhr

lebensglueck@web.de

Gerne begleite ich Dich auf diesem wohltuenden und versöhnlichen Weg zu Dir selbst!

Telefon 0511 – 853 453

Friederike Schiebenhöfer
Autorisierte Märchentherapeutin

Übrigens: Das Märchen DIE GOLDENE KUGEL
zeigt den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
wie sogar das Negative genutzt werden kann,
das ersehnte Ziel zu erreichen und erfüllt und glücklich zu leben.

Die goldene Kugel stärkt Dein Geborgen- und Geliebt-Sein!Zum Bestellen einfach auf das untere Bild klicken:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Zaunkönig – ein Märchen der Brüder Grimm

Der Zaunkönig wie auch die anderen Tiere in diesem Märchen sehnen sich nach einem König. Möge es Sie inspirieren, den weisheits- und liebevollen König Ihres Herzens zu entdecken. Auch lade ich Sie bei Ihrem nächsten Wald-Spaziergang ein, den Zaunkönig und die anderen Vögel zu beobachten. Genießen Sie die würzige Luft und die gute Erholung!

Zaunkönig

Der Zaunkönig
Ein Märchen der Brüder Grimm

In den alten Zeiten, da hatte jeder Klang noch Sinn und Bedeutung. Wenn der Hammer des Schmieds ertönte, so rief er: „Smiet mi to! Smiet mi to!“ Wenn der Hobel des Tischlers schnarrte, so sprach er: „Dor häst! Dor, dor häst!“ Fing das Räderwerk der Mühle an zu klappern, so sprach es: „Help, Herr Gott! Help, Herr Gott!,“ und war der Müller ein Betrüger und ließ die Mühle an, so sprach sie hochdeutsch und fragte erst langsam: „Wer ist da? Wer ist da?,“ dann antwortete sie schnell: „Der Müller! Der Müller!,“ und endlich ganz geschwind: „Stiehlt tapfer, stiehlt tapfer, vom Achtel drei Sechter.“

Zu dieser Zeit hatten auch die Vögel ihre eigene Sprache. Die verstand jedermann. Jetzt lautet es nur wie ein Zwitschern, Kreischen und Pfeifen und bei einigen wie Musik ohne Worte. Es kam aber den Vögeln in den Sinn, sie wollten nicht länger ohne Herrn sein und einen unter sich zu ihrem König wählen. Nur einer von ihnen, der Kiebitz, war dagegen. Frei hatte er gelebt, und frei wollte er sterben. Angstvoll hin und her fliegend rief er: „Wo bliew ick? Wo bliew ick?“ Er zog sich zurück in einsame und unbesuchte Sümpfe und zeigte sich nicht wieder unter seinesgleichen.

Die Vögel wollten sich nun über die Sache besprechen. An einem schönen Frühlingsmorgen kamen sie alle aus Wäldern und Feldern zusammen. Adler und Buchfinke, Eule und Krähe, Lerche und Sperling. Was soll ich sie alle nennen? Selbst der Kuckuck kam und der Wiedehopf, sein Küster, der so heißt, weil er sich immer ein paar Tage früher hören läßt. Auch ein ganz kleiner Vogel, der noch keinen Namen hatte, mischte sich unter die Schar. Das Huhn, das zufällig von der ganzen Sache nichts gehört hatte, verwunderte sich über die große Versammlung.

„Wat, wat, wat is den dar to don?“ gackerte es. Aber der Hahn beruhigte seine liebe Henne und sagte: „Luter riek Lüd!,“ erzählte ihr auch, was sie vorhätten. Es ward aber beschlossen, daß der König sein sollte, der am höchsten fliegen könnte. Ein Laubfrosch, der im Gebüsche saß, rief, als er das hörte, warnend: „Natt, natt, natt! Natt, natt, natt!,“ weil er meinte, es würden deshalb viel Tränen vergossen werden. Die Krähe aber sagte: „Quark ok!“ Es sollte alles friedlich abgehen.

Es ward nun beschlossen. Sie wollten gleich an diesem schönen Morgen aufsteigen, damit niemand hinterher sagen könnte: „Ich wäre wohl noch höher geflogen, aber der Abend kam, da konnte ich nicht mehr.“ Auf ein gegebenes Zeichen erhob sich also die ganze Schar in die Lüfte. Der Staub stieg da von dem Felde auf. Es war ein gewaltiges Sausen und Brausen und Fittichschlagen, und es sah aus, als wenn eine schwarze Wolke dahinzöge. Die kleinern Vögel aber blieben bald zurück, konnten nicht weiter und fielen wieder auf die Erde. Die größern hielten’s länger aus, aber keiner konnte es dem Adler gleichtun. Der stieg so hoch, daß er der Sonne hätte die Augen aushacken können. Und als er sah, daß die andern nicht zu ihm herauf konnten, so dachte er: Was willst du noch höher fliegen? Du bist doch der König, und fing an sich wieder herabzulassen. Die Vögel unter ihm riefen ihm alle gleich zu: „Du mußt unser König sein! Keiner ist höher geflogen als du.“

„Ausgenommen ich!“ schrie der kleine Kerl ohne Namen, der sich in die Brustfedern des Adlers verkrochen hatte. Und da er nicht müde war, so stieg er auf und stieg so hoch, daß er Gott auf seinem Stuhle konnte sitzen sehen. Als er aber so weit gekommen war, legte er seine Flügel zusammen, sank herab und rief unten mit feiner, durchdringender Stimme: „König bün ick! König bün ick!“

„Du unser König?“ schrien die Vögel zornig. „Durch Ränke und Listen hast du es dahin gebracht.“ Sie machten eine andere Bedingung. Der sollte ihr König sein, der am tiefsten in die Erde fallen könnte. Wie klatschte da die Gans mit ihrer breiten Brust wieder auf das Land! Wie scharrte der Hahn schnell ein Loch! Die Ente kam am schlimmsten weg, sie sprang in einen Graben, verrenkte sich aber die Beine und watschelte fort zum nahen Teiche mit dem Ausruf: „Pracherwerk! Pracherwerk!“ Der Kleine ohne Namen aber suchte ein Mäuseloch, schlüpfte hinab und rief mit seiner feinen Stimme heraus: „König bün ick! König bün ick!“

„Du unser König?“ riefen die Vögel noch zorniger. „Meinst du, deine Listen sollten gelten?“ Sie beschlossen, ihn in seinem Loch gefangenzuhalten und auszuhungern. Die Eule ward als Wache davorgestellt; sie sollte den Schelm nicht herauslassen, so lieb ihr das Leben wäre. Als es aber Abend geworden war und die Vögel von der Anstrengung beim Fliegen große Müdigkeit empfanden, so gingen sie mit Weib und Kind zu Bett. Die Eule allein blieb bei dem Mäuseloch stehen und blickte mit ihren großen Augen unverwandt hinein.

Indessen war sie auch müde geworden und dachte: Ein Auge kannst du wohl zutun, du wachst ja noch mit dem andern, und der kleine Bösewicht soll nicht aus seinem Loch heraus. Also tat sie das eine Auge zu und schaute mit dem andern steif auf das Mäuseloch. Der kleine Kerl guckte mit dem Kopf heraus und wollte wegwitschen, aber die Eule trat gleich davor, und er zog den Kopf wieder zurück. Dann tat die Eule das eine Auge wieder auf und das andere zu und wollte so die ganze Nacht abwechseln. Aber als sie das eine Auge wieder zumachte, vergaß sie das andere aufzutun, und sobald die beiden Augen zu waren, schlief sie ein. Der Kleine merkte das bald und schlüpfte weg.

Von der Zeit an darf sich die Eule nicht mehr am Tage sehen lassen, sonst sind die andern Vögel hinter ihr her und zerzausen ihr das Fell. Sie fliegt deshalb nur zur Nachtzeit aus.  Auch der kleine Vogel läßt sich nicht gerne sehen, weil er fürchtet, es ginge ihm an den Kragen, wenn er erwischt würde. Er schlüpft in den Zäunen herum, und wenn er ganz sicher ist, ruft er wohl zuweilen: „König bün ick!,“ und deshalb nennen ihn die andern Vögel aus Zaunkönig.

Niemand aber war froher als die Lerche, daß sie dem Zaunkönig nicht zu gehorchen brauchte. Wie sich die Sonne blicken läßt, steigt sie in die Lüfte und ruft: „Ach, wo is dat schön! Schön is dat! Schön! Schön! Ach, wo is dat schön!“

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Wie ist es mit Ihnen?

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Dann lade ich Sie herzlich ein! Nutzen Sie dafür das kostenlose Beratunsgegspräch. Sie erleben dann sofort die wohltuende und effektive Wirkung der 7 Urbilder des Märchens für Ihr erfülltes Leben! Gemeinsam legen wir dann eine Vorgehensweise fest, wie Sie Ihre besten Fähigkeiten finden, stärken und verwirklichen!

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Herzliche Grüße
Friederike Schiebenhöfer
Autorisierte Märchentherapeutin, Training und Coaching

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Zaunkönig

 

 

 

 

 

 

 

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Naturlandschaft hin zu einem einzigartigen Berg Ihrer Seele.

Dort begegnen Sie dem licht- und liebevollem königlichen Kind in Ihrem Herzen!